Corsafahrer gibt bei Verkehrskontrolle mitgebrachten Urin ab – „… das ging in die Buchse“

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Röhrchen mit Urinproben / Symbolbild, Quelle Pixabay
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Darauf, eine Urinprobe abzugeben, war dieser junge Mann in seinem Kleinwagen offenbar vorbereitet. Er hatte schon eine zur Verkehrskontrolle mitgebracht… „Das ging gründlich in die Buchse“, kommentiert Polizeisprecher Gunnar Wortmann prägnant…

Gegen 21 Uhr kontrollierten Beamte der Dortmunder Polizei gestern Abend (3. September) einen Opel Corsa nach einem Geschwindigkeitsverstoß auf der Münsterstraße in Lünen.

Aus dem mit fünf Personen besetzten Auto drang starker Marihuana-Geruch. Einen angebotenen Speicheltest lehnte der 23-jährige Fahrer aus Dortmund ab. Stattdessen bestand er auf einen Urintest.

„Kein Problem, Polizisten gehen gerne auf die Wünsche von Verkehrsteilnehmern ein“, kommentiert Wortmann mit feiner Ironie.

Der Urintest verlief negativ.

Jedoch entging den wachsamen Beamten nicht, dass der 23-Jährige bei der Urinprobe merkwürdigerweise in seine Taschen griff. Auch bemerkten sie, dass sich im Gesäßbereich ein nasser Fleck bildete…

Die Antwort brachte die Durchsuchung:

In der Unterhose des Mannes befand sich eine kleine Plastiktüte. Daran war: Urin. Offenbar vorab abgefüllt für einen etwaigen Drogentest mit „sauberem“ Ausgang…

Im weiteren Verlauf fanden die Polizisten im Auto Betäubungsmittel und einen vierstelligen Bargeldbetrag. Die Herkunft des Geldes konnte keiner plausibel begründen. Folglich stellten die Beamten das Bargeld zur Gewinnabschöpfung sicher.

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