Graffitikünstler übersprühen Neonazi-Parolen – Minister Reul gibt vor Ort „Null Toleranz“ aus

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Symbolfoto Graffitikunst - Quelle Pixabay
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„Kein Platz für extremistische Hetze – “ unter diesem Leitmotiv hat heute eine Gruppe von Graffitikünstlern rechtsextreme Schmierereien in Dortmund-Dorstfeld übersprüht. Vor Ort war auch NRW-Innenminister Herbert Reul.

„Mit dieser Aktion setzt Dortmund ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, Intoleranz und Fremdenhass und präsentiert sich erneut als eine weltoffene, vielfältige und demokratische Stadt,“ erklären Stadt,  Polizei und Innenministerium in einer gemeinsamen Erklärung.

Sie freuen sich darüber, „dass es dem Verein für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gelungen ist, Künstlerinnen und Künstler zu finden, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, das demokratische Dorstfeld zu zeigen.“

Die Aktion begann um 6 Uhr mit starker polizeilicher Unterstützung und Begleitung.

„Seit Jahren sind die auf Hauswänden aufgebrachten Nazi-Parolen allen an der heutigen Aktion Beteiligten ein Dorn im Auge“, heißt es in der Erklärung.  „Rechtsextremisten dienten die Parolen zur Abschottung, anders Denkende sollten dadurch eingeschüchtert und abgeschreckt werden.“

Innenminister Herbert Reul (CDU). Foto Archiv RB

Zur Reinigungsaktion war auch  Innenminister Herbert Reul persönlich nach Dorstfeld gekommen. „Den Neo-Nazis darf man keinen Millimeter Raum geben. Deshalb ist es eine tolle Sache, dass sich die Bürgerinnen und Bürger, die Stadt und die Polizei gemeinsam gegen die rassistischen Hetzer stellen und deren widerliche Schmierereien entfernen. Das nenne ich gelebte Null-Toleranz gegen Rassismus und Hetze“, so der Minister.

PM Polizei DO

 

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