Ein „c“ zu viel in der Mailadresse – und weg war das Geld der Firma…

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Symbolbild Pixabay
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Ein einziges kleines „c“ zuviel in der Mailadresse genügte… es fiel niemandem auf.

Firmenmitarbeiter im Märkischen Kreis sind auf eine Phishingmail hereingefallen. „Ein kleines c in der Mailadresse, eine neue Kontonummer und schon ist ein Vermögen auf irgendeinem Konto am anderen Ende des Globus verschwunden“, warnt die Polizei.

Bereits vor einigen Wochen hatte der Chef persönlich eine Mail bekommen. Ein Geschäftspartner kündigte eine Konto-Änderung an.

Was der Hemeraner nicht bemerkte: In der Absenderadresse stand ein „c“ zu viel.

Die Mail kam gar nicht von dem Geschäftspartner. Auch ein paar elektronische Briefe später hatte niemand Verdacht geschöpft. Stattdessen überwiesen die Hemeraner zwei hohe Geldbeträge ins Ausland. Erst danach bemerkte jemand das überzählige „c“ in der Absenderadresse. Und der echte Zahlungsempfänger monierte die ausstehenden Zahlungen…

Phishingmails gibt es in unzähligen Varianten. Einige richten sich an Unternehmen. Mal lässt sich ein falscher Chef Geld überweisen. Mal meldet sich ein angeblicher Geschäftspartner. Unternehmen sollten auf jeden Fall Prüfabläufe festlegen, um solche Betrügereien zu vermeiden. Überprüfen Sie Absender- oder Internet-Adresse auf Übereinstimmung mit der bis dato verwendeten Adresse. Klicken Sie nie auf Links in Mails. Übermitteln Sie keine sensiblen Daten per Mail. Bei angeblichen Kontoänderungen: Fragen Sie telefonisch unter der bekannten Nummer nach, ob die Information richtig ist. Halten Sie Anti-Virenprogramm auf aktuellem Stand.

(Quelle: Kreispolizei MK)

 

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