B1 wird zur Autobahn: Baustart für 6,5 m hohe Lärmschutzwände bei Howi

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Fotoquelle Stadt Dortmund / Dortmund.de
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Was heute noch Bundesstraße ist, soll zur Autobahn werden. Der sechsstreifige Ausbau der A40 (heutige B1) tritt am heutigen Montag, 9. 9.,  in seine nächste Phase ein: Die Arbeiten für die bis zu 6,5 Meter hohen Lärmschutzwände bei Holzwickede beginnen.

Mit knapp einem Jahr ist die Bauzeit angesetzt, der Standstreifen der B 1 in Richtung Dortmund wird in dieser Zeit in Höhe Holzwickede gesperrt.

Das gibt die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH bekannt.

Die hochabsorbierenden Lärmschutzwände werden laut DEGES vor Beginn des Ausbaus der Bundestraße zur Autobahn errichtet, um die Anwohner bereits im Vorfeld vor Lärm zu schützen. Im Anschluss an den Ausbau der Bundesstraße zur Autobahn sind Begrünungsmaßnahmen geplant, um die Lärmschutzwände in die Umgebung einzubinden.

Wie berichtet, ist von dem sechsspurigen Ausbau der A 40 / B 1 das Teilstück zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna und der B 236 im Wambeler Süden betroffen (Dortmund-Ost). Die Fördersumme über insgesamt 105 Mio. Euro hat das Bundesverkehrsministerium jetzt freigegeben.

Bereits im November 2014 lagen die Pläne für das Mammutprojekt zur öffentlichen Einsichtnahme im Unnaer Rathaus aus: Unter anderem wurden darin Berechnungen der zusätzlichen Lärm- und Abgasbelastungen aufgeführt. Denn je eine Fahrspur mehr pro Fahrtrichtung bedeutet aller Voraussicht nach auch eine Zunahme des Verkehrs, der sich über die bisher zwei Fahrstreifen pro Richtung in Stoßzeiten eher stockt und staut als dass er fließt.

Die Bauzeit setzt das Ministerium mit rund 5 Jahren an.

Zum Projekt

Die DEGES plant und koordiniert im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen den sechsspurigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna. Im sogenannten Bedarfsplan 2030 ist das Vorhaben mit der höchsten Priorität bewertet worden.

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