Mehrmals ohne Not Notruf gewählt und am Ende noch frech geworden

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Archivbild RB
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„Gibt es nicht, gibt es nicht…“, komentiert der Märkische Polizeisprecher stoßseufzend diesen Vorfall…

Bei der Feuerwehr-Leitstelle ging am Montagabend um 18.38 Uhr ein Notruf ein: Aus einem Pkw, der an einer Straße geparkt sei, suppten Betriebsstoffe aus.

Drei Minuten später, um 18.41 Uhr, zweiter Anruf unter der 112,  gleiche Nachricht: An der und der Straße stehe ein Pkw, aus dem Betriebsstoffe ausliefen (Öl, Benzin)!

Der Leitstellenmitarbeiter wurde nach dem zweiten Anruf misstrauisch und bat die Polizei, sich den betreffenden Wagen doch mal anzuschauen. Eine Funkstreifenbesatzung fuhr hin, konnte aber weder ausgelaufenes Öl noch Benzinpfützen entdecken…

Eine halbe Stunde später meldete sich der besagte Anrufer zum dritten Mal unter der 112 – und forderte diesmal die Polizei an: Die Polizeibeamten hätten ihn nicht „gegrüßt“. Deshalb sollten sie gefälligst noch einmal kommen!

„Gibt es nicht, gibt es nicht“, schließt die Polizei. Der verhinderte Scherzbold, ein 42-jähriger Plettenberger, bekommt eine gesalzene Anzeige wegen Missbrauchs von Notrufen.

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