NRW-weite Kontrollen von Altro Mondo-Wohnungen – auch in Kamen

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Beispielfoto / "Schöner wohnen": Mietshaus der Gesellschaft Altro Mondo Am Schanzengraben in Massen. (Foto: RB)
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Auch Wohnungen in Kamen kamen unter die Lupe. Die Immobiliengesellschaft spricht von „poliltisch motivierter Aktion“ ohne Hand und Fuß.

Kaputte Heizungen, kein Warmwasser, Vermüllung, Schimmel in den Wohnungen – aufgrund massiver Mieterbeschwerden hat das NRW-Bauministerium unter Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) aus Kamen am gestrigen Dienstag (17.09.2019) konzertierte Kontrollen in Häusern des Immobilienvermieters Altro Mondo initiiert. 

Dem WDR sagte Scharrenbach, dass die Alto Mondo Zahlungsrückstände an Versorger (Strom, Wasser) oft erst auf wiederholten Druck von Behörden begleiche.

Das geschehe auf dem Rücken der Mieter und schädige das Vertrauen zwischen Vermieter und Mieter und das Gesamtbild der Wohnungswirtschaft.

Auch unsere Redaktion hatte im März dieses Jahres über einen Fall in Unna-Massen berichtet, wo Altro Mondo Fälligkeiten an Gelsenwasser über Monate nicht gezahlt hatte.

Die Mieter drohten buchstäblich auf dem Trockenen zu sitzen, ihnen war bereits der Termin für die Abdrehung des Wassers von Gelsenwasser mitgeteilt worden.

Erst auf massiven Druck des Versorgers zahlte Altro Mondo.

Zu den Ergebnissen  der Kontrollen in insgesamt 10 Städten gab es gestern noch keine Informationen.

Laut Altro Mondo arbeite man an der Behebung von Missständen, sofern man denn von ihnen erfahre. Das Untenehmen hätte seit 2014 insgesamt 60 Millionen Euro in seine Objekte investiert. Die Kontrollen kritisierte das Unternehmen als „überflüssig und rein politisch motiviert“.

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