Klima-Aktivisten machen mobil gegen Eishalle im Sommer und pro Klimanotstand in Unna

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Protestplakate beim Klimastreik am 20. 9. in Unna. (Foto RB)
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Den „globalen Klimastreik“ am Freitag (20. 9.) auf dem Unnaer Rathausplatz haben die jungen Klima-Aktivisten auch dazu genutzt, die Pläne für die Reaktivierung der Eishalle ins Visier zu nehmen und lautstark die Ausrufung eines Klimanotstands in Unna zu verlangen.

Sie forderten zur Teilnahme an der Ratssitzung am Donnerstag auf (26. 9.), bei der die Ausrufung des Klimanotstands auf der Tagesordnung steht.

Vor über 1000 zumeist jugendlichen Teilnehmern riefen die Unnaer „Friday for Future“-Sprecher zum Schluss der Kundgebung am Freitagmittag zum Widerstand gegen einen ganzjährigen Eishallenbetrieb auf. 

Eine Eishalle im Sommer zu betreiben gehe angesichts des Klimawandels gar nicht. Das zumeist jugendliche Publikum klatschte vernehmlich Beifall.

Die Eissporthalle Unna bei der Besichtigung am 16. 7. 2018. (Archivbild Rundblick)

Wie berichtet, zielen die Reaktivierungspläne für die Eissporthalle durch die Bürgerinitiative „UNNA.braucht.EIS“ auf einen ganzjährigen Betrieb ab. Nach dem gewonnenen Bürgerentscheid stimmt sich die BI derzeit mit der Stadt über das weitere Vorgehen ab.

Als Nächstes sollen eine fachliche Projektplanung eingesetzt und eine preiswerte Sanierungsmöglichkeit des Eishallendachs geprüft werden. Dazu hat der Haupt- und Finanzausschuss vorige Woche die ersten 140.000 Euro bewilligt.

Die Pläne sind vor allem den Grünen ein Dorn im Auge, die sich von allen Ratsfraktionen am vehementesten für eine Abriss der Eishalle ausgesprochen hatten. Vornehmlich mit Verweis auf die Klimaschädlichkeit.

Zum Thema „Klimanotstand für Unna ausrufen – ja oder nein?“ wird es am Donnerstag in der Ratssitzung einen Entscheidung geben.

Anders als im Kreistag, der mit rotgrüner Mehrheit den „Notstand“ bereits beschlossen hat, sehe es auf Ebene der Stadt eher nach Ablehnung aus, warnte FFF-Aktivistin Anna vom Pestalozzi-Gymnasium (PGU): „Lasst uns an der Ratssitzung teilnehmen, sie ist öffentlich, damit klar wird, dass wir den Klimanotstand wollen!“

Die Sitzung beginnt um 17 Uhr.

„Klimanotstand“ ausrufen: Was bedeutet das eigentlich und was folgt daraus?

 

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3 KOMMENTARE

  1. Lesen :https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/afd-ueber-klima-hysterie-missbrauch-von-kindern-erinnert-an-dunkle-zeiten-a3009384.html

    Auszug:Die Theorie der angeblich drohenden Klima-Apokalypse stehe auf dünnem Eis. Dies sei unlängst vor einem kanadischen Gericht deutlich geworden. „Michael Mann, einer der Väter der Klima-Hysterie, weigerte sich die Rohdaten für seine Theorie offenzulegen, um diese unabhängig überprüfen zu können,“ betonte Urban. (so/dpa/pm)

  2. • Klimawandelmodelle können die Erdtemperatur nicht vorhersagen.
    • Alle Berechnungen der Temperaturentwicklung sind falsch.
    • Alle Aussagen, die über den Einfluss von CO2 auf das Klima gemacht werden, sind damit bedeutungslos.
    • Ein Effekt von CO2 auf das Klima könnte selbst dann, wenn es ihn gäbe, nicht nachgewiesen werden.
    • Schon der Fehler in der Modellierung der langwellen Strahlung, die von Wolken auf die Erde reflektiert wird, ist um das 114fache größer als der Effekt den CO2 auf das Klima haben soll.
    bitte bitte bitte Ihr „Experten“ sagt mir „nachweisbar“ das ich UNRECHT habe !