Rechte Parolen, linke Gewalt

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Polizist im Dienst / Symbolbild, Quelle Polizei NRW
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Rechtsradikale Parolen, linksradikale Gewalt und die Polizei mittendrin. Bilanz der Demo am Freitagabend im  Dortmunder Norden.

„Die Versammlung von Rechtsextremisten hat … zu mehreren Gegenprotesten geführt“,  fasste die Polizei den Einsatz zu später Stunde zusammen.

Rund 80 Teilnehmer hatten sich um 19.30 an der Kurfürsten-/Steinstraße zur Auftaktkundgebung versammelt. Schon hier gab es erste Gegenproteste. Zwei folgende Sitzblockaden erforderten Umleitungen bis zur Abschlusskundgebung am Brügmannsplatz. Um 21.30 Uhr wurde die Versammlung dort für beendet erklärt.

„Immer wieder versuchten Gegendemonstranten, an die Versammlung heranzukommen, den Aufzug zu stoppen oder lautstark die eigene Meinung kundzutun“, schildert die Polizei den Ablauf.

Im Bereich der Heiligegartenstraße gab es 4 Knallgeräusche durch Pyrotechnik. Mehrfach setzte die Polizei Schlagstöcke gegen Gegendemonstranten ein, die versuchten,  eine Polizeikette zu durchbrechen .

Es gab

– eine Festnahme nach Landfriedensbruch

-	eine Körperverletzungsanzeige gegen einen Gegendemonstranten
-	zwei Anzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr
durch Errichten von Barrikaden
-	eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zum 
Nachteil eines Polizeibeamten
-	eine Anzeige nach wechselseitiger Körperverletzung in der 
Anreisephase auf der Kurfürstenstraße
-	eine Anzeige gegen einen 
Ordner der wegen eines Tritts

Die Polizei ermittelt auch wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, da rechte Parolen ertönten, die vorab per Auflagenbescheid verboten worden waren.

Pol DO

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