Schwarzfahrer wirft Fahrrad auf Polizisten und umtänzelt sie halbnackt in Boxerpose: „Töte euch!“

0
1062
Festnahme eines Tatverdächtigen. (Symbolbild/Quelle BuPo St. Augustin)
Facebookrss

Gleich DREIMAL an unterschiedlichen Bahnhöfen flippte er aus…

„Der Schwarzfahrer entblößte seinen Oberkörper und tänzelte in Manier eines Boxers um die Bundespolizisten herum, drohte, er werde sie töten, und schlug einen Polizeibeamten auf den Unterarm.“

Zuvor schmiss der verhinderte Kämpfer ein Fahrrad auf die Polizisten. Und nur eine Stunde später wurde er wenige Haltestellen weiter erneut renitent.

Der in Essen wohnende Deutsche wurde am  Freitagmorgen (20. 9.) gegen 07.00 Uhr ohne Fahrkarte mit seinem Fahrrad in einem Regionalexpress nach Dortmund erwischt. Ersten Aufforderungen der Bundespolizisten, aus dem Zug auszusteigen, leistete der Schwarzfahrer sogar Folge – um dann unvermittelt, noch aus dem Zug heraus, sein Fahrrad in Richtung eines Polizeibeamten zu schleudern.

Sodann tänzelte er halbnackt in besagter Boxerpose um die Beamten herum mit der Drohung „ich töte euch!“.

Erst durch Einsatz von Pfefferspray und mit weiterer Verstärkung konnten die Polizeibeamten den renitenten Mann zu Boden bringen und fesseln.

Der 29-Jährige, der sich später wieder beruhigte und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Dortmund weiterreisen konnte, fiel dort bereits eine Stunde später abermals auf:

Er verweigerte die Herausgabe seiner Personalien, reagierte äußerst aggressiv und erklärte den Polizisten: „Ich mach euch platt, ich habe acht Jahre MMA (Mixt Martial Arts/ Vollkontakt-Kampfsportart) gemacht und keine Angst vor euch!“.

Weil sich der aggressive Mann weigerte, mit zur Wache zu kommen, und sich erneut immer wieder sich wie ein Boxer (Kampfstellung) aufführte, wurde er erneut überwältigt, gefesselt und zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genommen.

Und dies war der zweite Streich, und der dritte folgte sogleich: Zum dritten Mal mussten sich Bundespolizisten gegen 18 Uhr mit dem aggressiven Mann beschäftigen. Auf dem Vorplatz  des Essener Hauptbahnhofs griff er einen Reisenden an, nachdem er zuvor mehrere Personen belästigt und erneut – ähnlich wie in Dortmun – lautstark über seine Kampfsporterfahrung (MMA) geprahlt hatte.

Da sowohl das Opfer als auch der Angreifer durch die Auseinandersetzung verletzt wurden, mussten beide in eine Klinik eingeliefert werden.

  Dennoch wurden keine Haftgründe gesehen – den Essener erwarten „Strafanzeigen u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstandm Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung „, schließt der Bundespolizeisprecher.

Quelle: Bundespolizei

Erwischt – und direkt wieder frei: Die Frage der „ausreichenden Haftgründe“

Facebookrss