1,2 Mio. Fördergeld für Morgentorplatz und Stadtteilzentrum „Brücke“ – Für Bummelzone erstmal: nichts

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Platz zwischen Morgentor und Ostring, Foto: Rundblick
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Förderbescheide für zwei Projekte aus der Städtebauförderung überreichte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel gestern an Unnas Bürgermeister. Nicht gefördert – dies das Missliche an der guten Nachricht – wird im Jahr 2019 die Sanierung der Unnaer Fußgängerzone.

Mit dieser Förderung hatte die Stadt fest gerechnet, nun hofft sie auf Erfolg bei einem neuen Förderantrag für 2020.

Der bisherige Zeitplan für die Erneuerung der rumpeligen Bummelzone, die an der Massener Straße eigentlich im März beginnen sollte, ist damit wie berichtet hinfällig.

(v.l.n.r.) Stadtkämmerer Achim Thomae, Regierungspräsident Hans-Josef Vogel, Bürgermeister Werner Kolter. (Foto Stadt UN)

Für zwei andere Projekte gibt es schon jetzt Geld.

Für die Umgestaltung des Platzes am Morgentor zwischen Ostring und Morgenstraße erhält die Stadt 257.809 Euro aus der Städtebauförderung:

„Die funktionale und gestalterische Verbesserung der Raumsituation an der Morgenstraße nimmt einen hohen Stellenwert ein: Sie liegt im Schnittpunkt der – heute nicht eingelösten – Anforderungen: Aufenthaltsqualität, Fahrradfreundlichkeit, Denkmalschutz und wirtschaftliche Revitalisierung der Gastronomie“, heißt es in der Begründung für die Förderwürdigkeit.

Bei der unterirdischen Sanierung des Kortelbaches wurde ein Hohlraum festgestellt. Es handelt sich um die Kelleranlagen einer ehemaligen Brauerei unmittelbar vor der Stadtmauer. Um die Einsturzgefährdung der Stadtmauer auszuschließen, müssen zusätzliche Flächen verfüllt, gesichert und in die Umgestaltung einbezogen werden. Die Endgestaltung der Flächen soll Terrassen für Außengastronomie aufnehmen.

Foto Rundblick

Mit weiteren 988.400 Euro wird das Stadtteilzentrum Nord „Die Brücke“ in Königsborn gefördert:

Das bestehende Ev. Gemeindezentrum „Die Brücke“ soll funktional, organisatorisch und baulich zum Stadtteilzentrum Nord „Die Brücke“ umgestaltet und zu einem Anker- und Netzwerkpunkt weiterqualifiziert werden, sowie der gesamten Bevölkerung im Quartier und im Stadtteil unabhängig von religiösen Bindungen, ethnischen Hintergründen und sozialen Netzen, für Gruppen und für die individuelle nicht-kommerzielle Nutzung gleichermaßen, zur Verfügung stehen.

(Quellen: Stadt Unna / Rundblick Archiv)

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