SPD Unna hat Bürgermeisterkandidat/in/en nominiert – Parteitag wählt im Dezember

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Banner der SPD Unna (hier beim Neujahrsempfang 2019 in der Stadthalle; Foto Rundblick)
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Der Unnaer SPD-Stadtverbandsvorstand hat am Dienstagabend, 24. 9., die Nominierung für die SPD-Bürgermeisterkandidatur für die Kommunalwahl 2020 vorgenommen – einstimmig, teilte Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Laaser heute Mittag mit.

Es galt, einen Nachfolger/eine Nachfolgerin für Werner Kolter zu finden. Der langjährige Amtsinhaber geht bekanntlich in den Ruhestand.

Der Vorschlag steht auf einem Parteitag im Dezember zur Abstimmung. Die Kommunalwahl findet am 13. September 2020 statt.

Am Freitag, 27.09.2019, will die SPD ihren Vorschlag bei einem Pressegespräch offiziell präsentieren.

Nach Informationen unserer Redaktion sind es zwei Bewerber:

Landtagsabgeordneter Hartmut Ganzke aus Massen

und die Leiterin des Fachbereich Familie und Jugend beim Kreis Unna, Katja Schuon. Die zweifache Mutter ist im Vorstand des mitgliederstärksten SPD-Ortsvereins Unna-Oberstadt.

Auch in Bergkamen präsentieren die Genossen am Freitag ihren Bürgermeisterkandidaten, und wenn die Vermutungen zutreffen, müssen sich die Bürger lediglich einen neuen Vornamen merken – Bernd statt Roland (Schäfer).

Die Unnaer CDU hatte die Präsentation ihres Kandidat/ihrer Kandidatin wie berichtet ebenfalls für diesen Herbst angekündigt, doch ist inzwischen klar, dass die Beratungen sich bis ins nächste Jahr hineinziehen werden. Die Findungskommission wird laut Partechef Gerhard Meyer nur einen einzigen Kandidaten/eine einzige Kandidatin vorschlagen. Dennoch kann sich natürlich jede/r auf dem Stadtparteitag selbst bewerben oder sich vorschlagen lassen.

Als aussichtsreicher Bewerber gilt derzeit der städtische Beigeordnete Dirk Wigant, der im Frühjahr vom Kreishaus ins Rathaus wechselte. Beim Kreis war er Dezernent, also Katja Schuons Kollege.

 

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1 KOMMENTAR

  1. Naja, zumindest erfüllt Herr Ganzke ja die Voraussetzung die desolate Bilanz eines Herrn Kolter fortzusetzen. Verfügt er ja als langjähriger 2 ter und 1 ter Vorsitzender des SPD Stadtverbandes über entsprechende Seilschaften der SPD, Kenntnisse des protegieren von wenig qualifizierten Freunden in verantwortliche Positionen und Durchsetzung von Fehlentscheidungen die dem Steuerzahler Millionen Ausgaben bescheren. Auch als MDL hat er ja reichlich Erfahrung. Unter der Grünen Schulministerin Löhrmann weiß er wie man desaströse Bildungspolitik macht. Hannelore Kraft hat ihm dann gezeigt wie man ein Land in den Ruin treibt, jegliche polizeiliche Präsenz außer Kraft setzt und zunehmende Clan Kriminalität toleriert und Übergriffe wie in der Kölner Silvesternacht ignoriert werden. DIS- Qualifiziert hat er sich für mich insbesondere durch die letzten medienwirksame Auftritte in der Presse in denen er Probleme anprangert für die letztlich die vorherigen Landesregierungen, deren Vertreter er ist, verantwortlich war. Und außer heißer Luft war da kaum thematische Ansätze.