1,3 Mrd. mehr für Kitas, flexiblere Betreuungszeiten – gute Noten für neues Kibiz

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Symbolbild, Quelle Pixabay.
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Ab dem Kita-Jahr 2020/21 fließen jährlich rund 1,3 Milliarden Euro zusätzlich in die frühkindliche Bildung im Land. Bei einer Sachverständigenanhörung am Montag im Landtag stellten die Experten den Reformpläne der NRW-Koalition ein positives Zeugnis aus, freut sich FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider aus Schwerte.

Besonders gelobt wurde die Beseitigung der chronischen Unterfinanzierung und Dynamisierung der Kindpauschale, mit der für dauerhafte Planungssicherheit vor Ort gesorgt wird.

„Mit mehr finanzieller Planungssicherheit können wir auch hier in Unna den Erhalt der Trägervielfalt absichern und für Familien Betreuungsangebote vorhalten“, sagt Schneider.

Breite Zustimmung gab es zudem für die Aufwertung der Kindertagespflege als wichtige Stütze der Betreuungslandschaft sowie die Anhebung der Zuschüsse für die derzeit 2.830 Familienzentren in ganz NRW.

„Für Eltern stellt die Betreuung in Randzeiten oft eine Schwierigkeit bei der Vereinbarkeit der Kinderbetreuung mit der Berufstätigkeit dar. Mit dem neuen KiBiz soll, wo gewünscht, mehr Flexibilität ermöglicht werden“, erklärt Schneider.

Dazu stellt die Landesregierung zusätzliche Mittel zur Verfügung. Kommunen entscheiden selbstständig und in enger Absprache mit den Trägern, ob sie eine Randzeitenbetreuung anbieten wollen und können.

Schneider: „In Unna arbeiten viele Menschen jeden Tag mit Herzblut in der Kinderbetreuung. Ich freue mich, dass wir nach der konstruktiven Anhörung nun im weiteren parlamentarischen Prozess eine Reform auf den Weg bringen, die vor Ort ganz konkret zu finanziellen und personellen Verbesserungen führen wird.“

Mit zwei Rettungspaketen hatte die Landesregierung aus FDP und CDU Kita-Schließungen verhindern können, nun wird das Gesetz grundlegend reformiert.

PM: MdL Susanne Schneider

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