Schlamm und Dreck nach heftigem Regen: FWG kritisiert Untätigkeit der Stadt Fröndenberg

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„WIR lassen die Fröndenberger nicht im Regen stehen…“ – im Gegensatz zum Bürgermeister und seiner Stadtverwaltung, kritisiert vernehmlich die Freie Wählergemeinschaft Fröndenberg (FWG).

Nach den heftigen Regenfällen der letzten Tage sei der Missstand überdeutlich zu erkennen, moniert FGW-Fraktionschef Matthias Büscher. „Die Regenauffangrinnen und Teile der Kanalisation können die Wassermassen nicht bewältigen, die Reinigungsintervalle der verbauten Wasserableitungen reichen offenbar nicht aus.“

Selbst Tage später habe sich die Situation der Bürger nicht verbessert. „Reinigungsarbeiten durch die Stadt sind nicht erfolgt und Betroffene kämpfen immer noch mit den entstandenen Schäden“, kritisiert Büscher.

Nachdem einigen Bürgeranfragen konfrontierte die FWG den Bürgermeister jetzt in einem Antrag mit den Missständen.

„Unlängst wurde über die Zustände in Ostbüren debattiert. Auch im Westen der Stadt kommt es seit Jahren immer wieder zu Schäden und Verschmutzungen auf Straßen, auf Privatgrundstücken und Häusern.

Aufgrund der Regenmassen der letzten Tage ist es erneut an mehreren Stellen zu
heiklen Situationen gekommen:

  • Im Totenweg in Dellwig findet man keine Ablaufrinne mehr, da der Hang abgerutscht
    ist. Anwohner haben selbstständig die Abflussrinne überbaut, die Öffnung darunter,
    ist bei Starkregenfällen nicht groß genug dimensioniert, weshalb sich Geäst und
    Blätter davor sammeln. Ein Freiräumen der Rinne ist hier dringendst geboten.
  • Vom Schürenfeld sind große Massen Wasser und Schlamm auf die B233 geflossen,
    der eigentlich vorhandene Auffanggraben ist mit Unrat überhäuft.
  • Im unteren Dorfteil haben sich die Schlammmassen in der Straße zum Sportplatz gesammelt. Selbst nach mehrfacher Kontaktaufnahme der Anwohner mit der Verwaltung ist dort nichts passiert.
  • Die Anwohner an der Unnaer Straße 2 hatten in der Vergangenheit schon immer mit
    Hochwasser durch die Ruhr zu kämpfen, jetzt müssen sie auch noch Schlamm aus
    ihren Kellern schaffen.
  • Der gesamte Straßengraben auf Seite des Schürenfeldes muss unverzüglich
    freigeräumt werden. Der geräumte Zustand muss engmaschig kontrolliert und
    beibehalten werden. Sollte die Zuständigkeit bei Straßen NRW liegen, ist die
    Erfordernis der Maßnahmen dort mit Nachdruck vorzutragen.
  • Weiterhin müssen zeitnah die Kanalabläufe im gesamten Stadtgebiet vom
    herabgefallenen Laub gereinigt werden, um einen Abfluss des Regens zu gewährleisten.

Das Starkregenereignis liegt bereits Tage zurück, in Langschede und Dellwig ist bis
dato keine Reinigung der Verkehrsflächen erfolgt. Bürgersteige, Bushaltestellen und Wege sind stark verschmutzt und heruntergefallene Äste sind Stolperfallen für ältere Mitbürger und Kinder.

Die Bürger mit den Schäden und Aufräumarbeiten weiterhin alleine zu lassen, ist unseres Erachtens keine Option für die Zukunft.
Über eine zeitnahe Reinigung würden sich die betroffenen Bürger in diesem Zusammenhang also sicherlich freuen.

Die FWG beantragt weiterhin, geeignete Maßnahmen zu erarbeiten und einzuleiten
um die seit Jahren bekannten Probleme bei eben diesen zunehmenden Starkregenereignissen zu verhindern.

FWG
Matthias Büscher

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