Zustand der Unnaer Schulen – GEW: Politiker sollen bei Führungen reale Situation zeigen

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Schulzentrum Nord in Königsborn mit Werner von Siemens-Gesamtschule (GEK, re.)) und Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG). - Archivbild Rundblick Unna
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Mit Schulführungen sollen Unnas Politiker „die reale Situation der Schulen zeigen“. Dies fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Unna. Sie möchte sich mit dem momentanen Zustand (baulich und die Ausstattung betreffend) der weiterführenden Schulen der Kreisstadt nicht einfach abfinden.

Für den kommenden Montag, 7. Oktober, sind alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Sie beginnt um 19.00 Uhr im ​Cafè Remise der LÜSA, Friedrich-Ebert-Str. 2 a in Königsborn.

In einer Auftaktveranstaltung zur Schulentwicklung in Unna Ende März dieses Jahres entstand  die Idee, einen Arbeitskreis Bildung einzurichten, zu dem die Schulen, die Politiker/innen und die Verwaltung eingeladen werden sollen.

„Alle Anwesenden –Schulen, Politiker/innen, GEW – waren sich einig, dass eine Verbesserung der Raumsituationen und der Ausstattungen der weiterführenden Schulen in Unna wünschenswert wären„, betont GEW-Ortsvorsitzender Hans-Uli Bangert aus Holzwickede.

„Es soll geklärt werden, was nötig ist, um Schule pädagogisch sinnvoll und nach aktuellen Standards zu gestalten, was machbar, was finanzierbar ist, wo Grenzen liegen.“

Bedeutsam, so Bangert, sei sicherlich „insbesondere die Frage, welche Auswirkungen der Bürgerentscheid zugunsten der Eishalle für die Planungen der Stadt hat.“

Aktuell von dieser Woche: Wassereinbruch in der Hellweg-Realschule Massen – Wasser schwappt über den Flur. (Foto Privat)

Die Verwaltung soll die Möglichkeit haben, geplante Baumaßnahmen für die weiterführenden Schulen zu erläutern. Außerdem schlagen die Gewerkschafter Schulführungen vor, um den realen Zustand vor Augen zu haben.

„Wichtig ist es uns gemeinsam vor allen Dingen, politische Signale an die Landes- und Bundespolitik zu senden“, unterstreicht Bangert. „Für die nahe Zukunft ist an eine Diskussionsrunde mit Landespolitiker/innen gedacht.“

PM: GEW Unna

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