Sechs Festnahmen in 72 Stunden an Hauptbahnhof und Airport

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Foto: Bundespolizei
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Die Handschellen klickten, klickten, klickten.. Im Zeitraum von 72 Stunden wurden am Wochenende am Hauptbahnhof und Flughafen Dortmund insgesamt sechs gesuchte Straftäter festgenommen.

Freitag, 4. Oktober, 14:30 Uhr, Dortmund Hauptbahnhof:

Bei der Kontrolle eines 34-jährigen Schwarzfahrers aus Pforzheim flog auf, dass gegen ihn  gleich zwei Sicherungshaftbefehle vorlagen: Das Amtsgericht Karlsruhe hatte ihn im September 2017 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Im Juni 2018 wurde er dann erneut verurteilt – wegen Diebstahls sollte er eine Geldstrafe von 130 Euro zahlen. Da er die geforderten Geldbeträge auch am Freitag bei der Kontrolle im Dortmunder Bahnhof nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Samstag, 5. Oktober, 04:20 Uhr, Dortmund Hauptbahnhof:

Im Personentunnel überprüften Bundespolizisten einen 20-jährigen Dortmunder, stellten  Marihuana und Amphetamine bei ihm sicher. In der Wache konnte später ermittelt werden, dass gegen den jungen Mann zusätzlich ein Sicherungshaftbefehl vorlag. Weil der Verdacht bestand, dass er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde er festgenommen und später ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Dort wurde er dem Haftrichter vorgeführt.

Sonntag, 6. Oktober, 01:15 Uhr, Hauptbahnhof Dortmund:

Bei der Routineüberprüfung eines 26-jährigen Marokkaners im Personentunnel flog auf, dass   das EU-Aufenthaltsrecht des Mannes bereits seit über einem Jahr abgelaufen war, konkret seit dem 2. Oktober 2018. Er wurde ins Polizeigewahrsam eingeliefert, ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts läuft.

Sonntag, 6. Oktober, 08:30 Uhr, Dortmund Hauptbahnhof:

Einen per Haftbefehl gesuchten Tunesier nahmen Bundespolizisten auf dem Vorplatz fest. Weil der 27-Jährige Mann keine Ausweisdokumente dabeihatte, wurden seine Fingerabdrücke überprüft: Dabei flogen nicht nur seine zwei Identitäten auf, sondern zusätzlich ein Haftbefehl des Amtsgerichts Chemnitz wegen Sachbeschädigung. Da er die Geldstrafe ivon 300 Euro auch auf der Bundespolizeiwache nicht zahlen wollte oder konnte, wurde er für 30 Tage in die JVA eingeliefert.

Sonntag, 6. Oktober, 08:40 Uhr, Flughafen Dortmund:

Bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Charkiw (Ukraine) überprüften Bundespolizisten einen 59-jährigen Polen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Brandenburg/Havel vorlag. Dieses hatten den Polen wegen vorsätzlicher Gefährdung des Schiffsverkehrs zu einer Geldstrafe von 1.350 Euro verurteilt. Weil der Sohn des Mannes den geforderten Betrag zahlte, blieb seinem Vater so eine Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen erspart.

Sonntag, 6. Oktober, 08:50 Uhr, Flughafen Dortmund:

Während der Ausreise in Richtung Sofia (Bulgarien) überprüften Bundespolizisten einen 23-jährigen Bulgaren. Auch gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Das Amtsgericht in Nürnberg hatte ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt. Weil auch er den geforderten Betrag zahlen konnte, wurde er später wieder in die Freiheit entlassen.

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