Kippe wegwerfen 50 €, Hundehaufen 75 € – Stadt Dortmund erhöht drastisch Strafen

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Weggeworfene Zigarettenkippe. (Foto RB)
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50 Euro Strafe statt 15 für das Wegschnippen einer Zigarettenkippe, 75 statt 50 Euro für einen liegengelassenen Hundehaufen: Die Stadt Dortmund erhöht zum heutigen Montag, 7. 10., drastisch die Verwarngelder und Geldbußen im Bereich der allgemeinen Ordnungswidrigkeiten.

Sie orientiert sich dabei an Richtlinien des Landes, das empfiehlt,  die illegale Müllentsorgung stärker zu sanktionieren.

So kostet auch Wildpinkeln im Dortmunder Stadtbereich ab heute 50 Euro (statt bisher 25) und die wilde Entsorgung von z.B. Altöl nunmehr ab (!) 2000 Euro.

„Müll und Verschmutzungen entstehen … ,nicht einfach so´, sondern durch gedankenlose oder nachlässige Mitmenschen“, begründet die Stadt Dortmund ihr Vorgehen. „Müllvermeidung und Sauberkeit geht alle an. Unbelehrbare sollen wissen, dass ihr Verhalten kein Kavaliersdelikt ist und konsequent mit Verwarn- oder Bußgeldern geahndet wird.“

Im Kreis Unna machte Werne im vergangenen Jahr einmal einen Vorstoß zu strengeren Sanktionen. Stolze 200 Euro sollen Hundehalter, die im Lippestädtchen die Kringel ihrer Vierbeiner achtlos lliegen lassen, seither an Bußgeld berappen. Das beschloss der Ordnungsausschuss im Stadtrat Werne im Februar 2018. Wie in der Sitzung deutlich wurde, wurde diesem saftigen Bußgeld freilich eher Symbolcharakter zugesprochen, da Hundehalter nur selten wegen liegengelassener Kothaufen bestraft würden.

Denn dazu müsse der Halter auf frischer Tat ertappt werden – sprich also, wenn der Kringel buchstäblich noch dampft.

 

 

Quelle: Dortmund.de

 

 

 

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