Unnaerin will anderen Fahrer im Ringtunnel am Überholen hindern – Rohrstange bohrt sich durch Motorraum

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Blick auf den Beethovenring/Obere Husemannstraße. (Archivbild RBU)
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Ihr Überholmanöver missriet – die Unfallfahrerin (29) mit ihrem 2jährigen Kind im Wagen hatte enormes Glück im Unglück.

Freitag, 04. Oktober, am frühen Mittag auf dem Beethovenring: Gegen 13.25 Uhr erhöhte eine 29 Jahre alte Autofahrerin im Ringtunnel die Geschwindigkeit, um zu verhindern, dass ein 57-Jähriger aus Holzwickede sie überholte.

Wenige Meter hinter dem Tunnelende wechselte sie mit ihrem Mitsubishi Colt dann auf die linke Spur und touchierte den Renault Twingo des Holzwickeders.

Die 29-Jährige geriet mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Metallgeländer auf dem Gehweg – und eine Rohrstange des Geländers bohrte sich bei dem Aufprall durch den Motorraum und das Armaturenbrett.

Die Fahrerin und ihre zweijährige Tochter auf der Rückbank blieben zum rieisgen Glück unverletzt.

Gegen die Unnaerin wurde ein Strafverfahren eingeleitet, sclhließt die Unnaer Polizei diese Meldung.

Beschleunigen beim Überholtwerden ist verboten:

„Der Überholte darf ab Beginn des Uberholvorgangs (idR Ausscheren, nicht vom „Eingeholtsein” ab) nicht mehr beschleunigen, weil dies den Überholweg verlängern und nicht mehr abschätzbar machen würde, Bay VM 78 42, und zwar auch auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen (zB der AB). Auch wer bei Grün anfährt und dabei links überholt wird, darf kein Wettfahren beginnen, er darf bis zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit beschleunigen, doch so, daß das überholen nicht wesentlich verlängert wird…“

(Quelle Verkehrslexikon.de)

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