„Anhaltend hohe Schülerzahlen“: SPD thematisiert Bau neuer Förderschulen im Kreis

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Symboldbild, Quelle Pixabay
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Reichen zwei auf Dauer aus? Die SPD wirft die Frage nach neuen Förderschulen im Kreis Unna auf.

Zwei Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung gibt es in Trägerschaft des Kreises Unna: Die Friedrich-von Bodelschwingh-Schule in Bergkamen-Heil und die Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede.

Die SPD-Fraktion im Kreistag fordert angesichts der Entwicklung der Schülerzahlen und des anstehenden Sanierungsbedarfs ein schulisches und pädagogisches Gesamtkonzept.

„Dazu gehören auch die Fragen, wie aus didaktisch-methodischer Sicht sich die bisherigen Standorte grundsätzlich weiterentwickeln können, ob zwei Schulstandorte auf Dauer ausreichend sind und welchen Stellenwert mögliche Neubauten unter dem energetischem Blickwinkel haben“, betont Bernd Engelhardt, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultur. „Eine überschaubare Schulgröße ist bei der diffizilen pädagogischen Herausforderung unerlässlich.“

Bernd Engelhardt, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultur (SPD Kreis Unna)

Die SPD-Kreistagsfraktion hat einen konkreten Grund für ihren Vorstoß: Es ist die nötige  energetische Sanierung der Karl-Brauckmann-Schule sowie der Planung eines Anbaus.

„Gleichzeitig bewegen sich die Schülerzahlen auch in der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule auf hohem Niveau„, gibt die SPD zu bedenken. „Beide Ganztagsschulen werden von Kindern und Jugendlichen aus allen Kommunen des Kreises Unna besucht – von der Einschulung bis zur Werkstufe.

„Neue pädagogische Konzeptionen für Förderschulen basieren auf deutlich geringeren Schülerzahlen, als wir diese in den beiden Förderschulen aktuell verzeichnen und auch prognostizieren“, so Bernd Engelhardt. „Es liegt in unserer Verantwortung, für Schüler, Eltern und Lehrer bestmögliche pädagogische und organisatorische Bedingungen zu schaffen.“

Quelle: Newsletter SPD Kreis Unna

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