Unfall-Doppel auf A1 – 5 teils schwer Verletzte, 135.000 Euro Schaden, Vollsperrung

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Rettungshubschrauber Christoph 8 im Einsatz / Archivfoto von Christian Klunke.
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Mit zwei schweren Unfällen, einer in jede Fahrtrichtung, begann der Montagmorgen (14. 10.) auf der A1. Insgesamt fünf Menschen wurden teils schwer verletzt, der Rettungshubschrauber musste in Aktion treten, den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf 135.000 Euro. 

In Fahrtrichtung Köln geriet gegen 9.20 Uhr bei Hagen-Nord ein Kleinbus zwischen zwei Lkw.

Ein 43-jähriger Düsseldorfer und ein 35-jähriger Pole fuhren hintereinander mit ihren Lkw auf dem rechten Fahrstreifen. Ein 37-jähriger Rumäne wollte nach einem Überholvorgang mit seinem Kleinbus-/Anhänger-Gespann zwischen den beiden Lkw einscheren – dabei  bemerkte er aus bislang unbekannten Gründen offenbar nicht, dass der Düsseldorfer seinen Laster in diesem Moment verkehrsbedingt abbremste.

Der Kleinbus prallte auf den Lkw, der folgende Lkw wiederum auf den Kleinbus.

Bei dem Unfall wurden der 37-Jährige schwer und seine beiden Mitinsassen (28 und 40, beide aus Rumänien) leicht verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Fahrer in ein Krankenhaus, Rettungswagen die beiden weiteren Verletzten.

Zwischenzeitlich musste die A 1 komplett gesperrt werden. Ab 10.15 Uhr war der linke Fahrstreifen frei, ab ca. 12.40 Uhr waren es wieder alle.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 105.000 Euro.

  • Knapp eine Stunde zuvor sorgte in Gegenrichtung auf der A1 in Richtung Bremen hein Auffahrunfall zwischen zwei Lkw für Verkehrsstörungen, beide Fahrer wurden leicht verletzt:

Gegen 8.35 Uhr musste ein 47-Jähriger aus Lüdenscheid seinen Lkw bei Gevelsberg verkehrsbedingt abbremsen, ein hinter ihm fahrender 39-jähriger Leverkusener  fuhr mit seinem Lkw auf.

Rettungswagen brachten beide Fahrer in Krankenhäuser. Während der Unfallaufnahme mussten zunächst der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Gegen 9.30 Uhr war der mittlere Fahrstreifen wieder befahrbar. Der rechte wurde erst am frühen Nachmittag durch die Autobahnmeisterei wieder freigegeben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 30.000 Euro.

Pol DO

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