Schon wieder – Falsche Polizisten erbeuten 30.000 Euro von älterem Herrn

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Bildquelle Polizei NRW
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Trotz ständiger Warnungen vor der Masche schlugen „falsche Polizeibeamte“ am Dienstag  schon wieder zu – ihr Opfer, ein älterer Herr aus dem Kreis Soest, ist nun um 30.000 Euro ärmer.

Die Betrüger riefen, wie leidlch üblich in diesen Fällen, den Senior an und tischten ihm eine Geschichte von einem Einbruch in der Nachbarschaft auf. Dann überzeugten sie ihr ahnungsloses und aufgeschrecktes Opfer perfide trickreich,  30.000 Euro von der Bank abzuheben und nach Hause zu bringen. Anschließend riefen sie ihn erneut an und behaupteten, dass es sich bei seinem Geld um Falschgeld handeln könnte. Zur angeblichen Überprüfung der Echtheit kam kurz darauf eine Frau an die Wohnungstür des Seniors – und holte das Geld ab.

Auf Nimmerwiedersehen.

In den letzten Monaten registrierte die Polizei im Kreis Soest hunderte solcher oder ähnlicher Versuche. In den meisten Fällen hatten die Täter kein Glück und die Angerufenen meldeten das Geschehen der Polizei. Doch wenn von 100 Versuchen auch nur einer gelingt, lohnt sich die Arbeit der Betrüger so wie in diesem Fall.

Senioren werden von den professionell arbeitenden Telefonbetrügern dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie oft nicht mehr rational reagieren. Darum bittet die Kriminalpolizei weiter um Mithilfe durch die Bürger: „Sprechen Sie mit älteren Verwandten, Freunden oder Nachbarn immer wieder über diese Thema. Machen Sie Ihnen klar, dass die Polizei niemals Geld oder Wertgegenstände bei Ihnen abholen würde. Die Täter sind skrupellos und die Opfer werden oft um ihre gesamten Ersparnisse betrogen!“

Aus Opferschutzgründen nennt die Polizei weder das Alter noch den Wohnort des Opfers.

PM: POL SO

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