Spezialtransporter hätte 60 Tonnen-Maschinenteil jederzeit verlieren können

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Der mangelhaft ladungsgesicherte Schwertransporter. (Foto Pol Hamm)
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Haarsträubend.

Auf eine 500 Kilometer lange Reise sollte das 60 Tonnen wiegende Maschinenteil gehen, mit einem 123 Tonnen schweren Spezialtransporter von Hamm in die Eifel. Doch die Fahrt verzögerte sich akut.

Denn bei der routinemäßen Abfahrtkontrolle in Uentrop stellten die Spezialisten des Verkehrsdienstes fest: Das 60 Tonnen schwere Bauteil war nicht ausreichend gegen Verrutschen und Herunterfallen gesichert.

Insbesondere fielen spezielle Kunststoffmatten auf, die das Verrutschen einer Ladung verhindern sollen: Sie waren allein durch die 60 Tonnen Gewicht des Ladegutes bereits zerstört. Ein sicherer Transport zum Zielort wäre so nicht möglich gewesen.

„Der Schwertransport hätte jederzeit seine Ladung verlieren können- die Folgen: undenkbar“, schreibt die Hammer Polizeipressestelle merklich entsetzt.

In enger Zusammenarbeit mit der Polizei sicherten der Transporteur und die Verladefirma das Bauteil vorschriftsmäßig am nächsten Tag. Der Transport konnte so Dienstagnacht voriger Wocheunter Polizeibegleitung durchgeführt werden und erreichte ohne Unfall seinen Zielort.

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