Wilde Schlägerei und Messerangriff bei Kurden-Demo im MK

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Am Rande der kurdischen Mahnwache sollen türkische Flaggen geschwenkt worden sein, dadurch fühlten sich Demo-Teilnehmer provoziert. (Symbolbild Pixabay)
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Fäuste flogen, ein Mann bekam ein Messer in den Rücken gestochen, es gibt mehrere Verletzte.

Im benachbarten Märkischen Kreis ist am Mittwochnachmittag (16. 10.) eine Kurden- Mahnwache gegen den türkischen Militäreinsatz in Syrien gewalttätig eskaliert.

Nach ersten bestätigten Meldungen vom frühen Abend kam es auf dem Sternplatz in Lüdenscheid zu einer Schlägerei zwischen Kurden und Türken, ein Mann soll mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden sein.

Die Polizei ging am Abend gegenüber dem Westfälischen Anzeiger (Online-Ausgabe) von mehreren Verletzten aus. Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas (SPD) verurteilte die Gewalt: „Das ist eine Grenzüberschreitung. Das kann nicht akzeptiert werden.“

UPDATE 22 Uhr/Pressemitteilung der Kreispolizei MK:

Bei einer angemeldeten Mahnwache auf dem Sternplatz wurde gegen 16:45 Uhr ein 50 – jähriger, türkischstämmiger Deutscher aus Lüdenscheid … durch eine Stichverletzung in den Rücken schwer verletzt. Der Geschädigte wurde ins Krankenhaus verbracht, konnte am Abend aber schon erstmalig zum Sachverhalt angehört werden. Für die noch andauernden Ermittlungen wurde die Mordkommission, der Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Hagen mit den Ermittlungen betraut. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit der Polizei in Lüdenscheid und dem Staatsschutz in Hagen in Verbindung zu setzen.

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