500 neue Unterkünfte in Glückauf-Kaserne – 95 % der 1300 Soldat/innen pendeln

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V. li. Jörg Schindel (stellv. CDU-Kreisvorsitzender), Elke Middendorf (stellv. Landrätin, CDU), Oberstleutnant Andre Rosarius (Kommandeur Versorgungsbataillon 7), Sibylle Weber (CDU-Kreisgeschäftsführerin), Marco Morten Pufke (CDU-Kreisvorsitzender). Foto CDU Kreis UN
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Die Bundeswehr investiert massiv in die Infrastruktur der Glückauf-Kaserne. 500 Einzelunterkünfte sind gerade im Bau, erläuterte Kommandeur Oberstleutnant André Rosarius beim Besuch einer Delegation der Kreis-CDU.

Etwa 95 % der über 1.300 in Königsborn stationierten Soldat/innen sind „Heimschläfer“. Die meisten wohnen mit ihren Familien im Umkreis von 100 km, pendeln also Tag für Tag. „Wir sind der letzte verbliebene Standort mit Anbindung ans Ballungszentrum Ruhrgebiet“,  so Rosarius. Aufgrund des großen Einzugsgebietes sei Unna ein äußerst attraktiver Standort und habe im Gegensatz zu Kasernen in der Peripherie keinerlei Nachwuchsprobleme.

Die Bundeswehr gehört in die Mitte der Gesellschaft. Das ist kein Lippenbekenntnis, davon sind wir zutiefst überzeugt“, betont Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU im Kreis Unna. Darum suchten die Christdemokraten den Dialog.

Kommandeur Oberstleutnant Rosarius, eben zurück vom Truppenübungsplatz Baumholder in Rheinland-Pfalz, freute sich über Kontaktaufnahme durch die heimische Politik.

Die 500 Einzelunterkünfte, die an der Kamener Straße gerade neu im Bau sind, sollen überwiegend zur Unterbringung von Lehrgangsteilnehmern dienen. Überhaupt sind Aus- und Fortbildung beim Versorgungsbataillon 7 ein ganz großes Thema. Dazu Rosarius: „Wir haben hier viele unterschiedliche Fahrzeuge und Geräte zu reparieren und in Schuss zu halten. Besonders bei unseren Übungen unter realistischen Bedingungen wird schnell klar, dass große Fachkunde und Professionalität sowie gelegentlich auch Improvisationstalent gefragt sind.“

Die Bundeswehr bietet die verschiedensten Ausbildungsberufe, vom Koch und Notfallsanitäter bis hin zum Kfz-Meister oder Informatiker. Die Ausbildung für zivilberufliche Qualifikationen erfolgt in Zusammenarbeit mit Bildungsträgern, wie z.B. der IHK. Um das breite Aufgaben- und Einsatzspektrum des Soldatenberufes deutlich zu machen, veranstaltet die Glückauf-Kaserne alle 2 Jahre einen Tag der offenen Tür für die Bevölkerung. Beim letzten Termin im Juli dieses Jahres kamen weit über 9.000 Besucher. Viele nutzten die Gelegenheit, mit den Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch zu kommen.

Als Kreisvorsitzender begrüßt Pufke derartige Initiativen: „Wir halten es für ganz wichtig, dass Bundeswehr und Gesellschaft, Parteien eingeschlossen, im Dialog sind und bleiben. Die Bundeswehr ist schließlich eine Parlamentsarmee.“ Man müsse sich stets bewusst sein, dass der von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Bundestag über Auslandseinsätze entscheide. Dies sei eine große Verantwortung.

Das Wissen um außen- und sicherheitspolitische Zusammenhänge gehört zu den Grundlagen der politischen Bildung. Es ist daher vernünftig und geboten, dass Jugendoffiziere regelmäßig in die Schulen gehen und dort aus erster Hand über den Auftrag und die Aufgaben der Bundeswehr berichten“, betont Pufke.

PM CDU Kreis Unna

 

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