Nach Brandanschlag: Besonderer Schutz für Moscheen in Lünen und Dortmund

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Symbolbild islamischer Glaube / Quelle Pixabay
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Als Folge des Brandanschlags auf die Moschee in Dortmund-Eving – mutmaßlich auf dem Hintergrund der militärischen Intervention der Türkei in Syrien – sollen die Moscheen in Dortmund und Lünen jetzt noch stärker geschützt werden.

Am gestrigen Montagabend (21. Oktober) haben sich im Polizeipräsidium die Vertreter muslimischer Institutionen der Städte Dortmund und Lünen zu einem gemeinsamen Dialog mit der Dortmunder Polizei getroffen.

 Polizeipräsident Gregor Lange zeigte sich persönlich betroffen: „Mich hat diese Tat schockiert. Daher kann ich den muslimischen Gemeinden in Dortmund und Lünen versichern, dass die Dortmunder Polizei ihr Möglichstes unternehmen wird, um ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.“

Als direkte Reaktion auf die Tat in der Nacht zu Montag hat die Polizei eine personalintensive Ermittlungskommission innerhalb der Kriminalinspektion Staatsschutz eingerichtet.

Zudem sind die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten in besonderem Maße sensibilisiert worden und werden mit besonderer Wachsamkeit die Moscheen in Dortmund und Lünen im Blick behalten. Auch die Bezirksbeamten werden hier in der nächsten Zeit einen Schwerpunkt ihrer Arbeit setzen.

Pol DO

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3 KOMMENTARE

  1. Gratulation an H. Lange. Da ist es ihm offensichtlich gelungen über Nacht ausreichendes und qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Oder wie bitte kommt die personalintensive Ermittlungskommission zustande bei einem permanenten Personalengpässen der Polizei. Des Weiteren wünschte ich mir dass er auch für den „normalen“ Bürger  alles „Möglichstes unternehmen wird, um ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.“ Das wird aber immer schwieriger wenn jetzt auch noch Moscheen speziell geschützt werden müssen. Und nicht vergessen: fast 1 Million in Deutschland lebende Türken haben bei der letzten Wahl Erdogan die Stimme gegeben.