Verschleierungsvorwürfe: 1 Mio. € teure Notquartiere in Howi schon wieder abbruchreif

0
2364
Partnerschaftsschild der Gemeinde Holzwickede / Symbolfoto (Rundblick)
Facebookrss

Es musste schnell gehen damals auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise. Für rund eine Million Euro ließ Unnas kleine Nachbargemeinde im Jahr 2016 zwei hölzerne Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße errichten, in Modulbauweise. Nun sind sie schon wieder abbruchreif. 

Erschwerend soll hinzukommen, dass die Gemeindespitze die wahren Ausmaße des finanziellen Schadens gegenüber der Öffentlichkeit zu verschleiern versuche. Das schreibt das lokale Onlineportal Emscherblog.

Demnach streitet die Verwaltung bereits seit Jahren außergerichtlich mit dem Bauunternehmen, das die Holzhäuser hochzug. Der Streitwert liege bei mindestens 200.000 Euro. „Am liebsten würde die Verwaltung die Modulbauten wieder abreißen“, schreibt der Emscherblog-Redakteur.

Auf eine grandiose Fehlplanung hatte schon vor dem Bezug der Häuser die Fraktion der Grünen in Holzwickede hingewiesen. Die beiden Modulbauten „sind städtebaulich mangelhaft und garantieren keine Wertbeständigkeit“.

Facebookrss