Der Hahn ist – nicht tot, aber er ist unten!

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Der kirchliche Wetterhahn, so pastellgrün wie (bis dato) der Kirchturm. (Foto M. Genée)
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Der Gockel ist unten! Nein, das ist despektierlich. Also – den stolzen Wetterhahn auf Unnas Wahrzeichen hat es vorerst in irdische Niederungen verschlagen.

Die Sanierungsarbeiten an der Ev. Stadtkirche Unna gehen weiter: In den letzten Wochen wurde (unübersehbar) Christo-ähnlich das komplette Dach eingerüstet, da der Turmhelm neu eingedeckt wird.

Arbeiten in 80 Metern Höhe. (Foto M. Strathoff)

Am Freitagnachmittag nun montierten Arbeiter den stolzen Wetterhahn ab, der hoch droben auf der Kirchturmspitze thront. „Dies geschieht aus Gründen Diebstahlschutzes“, erklärt Kirchenkreissprecher Dietrich Schneider den erstaunlichen Hintergrund und bekräftigt: „Ja, es wäre nicht der erste Fall…“

Der Wetterhahn, der sonst auf 80 Metern Höhe thront, lernt seine Heimatstadt nun also auch mal aus der Froschperspektive kennen.

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