Einsatz nach Revierderby: Bundespolizei prüft Vorwürfe wegen Polizeigewalt

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Szene aus dem Dortmunder Hauptbahnhof Foto: Bundespolizei
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Im Anschluss ans Revierderby am Samstagabend (26. Oktober) kam es nach Rückkehr mehrerer 100 BVB-Fans aus Gelsenkirchen im Personentunnel des Dortmunder Hauptbahnhofs zu einem größeren Polizeieinsatz – wir berichteten.

Dabei soll die Bundespolizei über Gebühr hart gegen Fans vorgegangen sein. Es soll einen Verletzten gegeben haben.

Die Vorwürfe würden geprüft, teilte der BuPo-Sprecher am Montag mit.

„Ziel der Einsatzmaßnahme war, eine körperliche Auseinandersetzung zwischen BVB-Fans und einem Schalke-Fan im Bereich der Vorhalle zu verhindern. Dabei nahmen Bundespolizisten zwei tatverdächtige BVB-Fans vorläufig fest. Im Anschluss solidarisierte sich eine größere Gruppe Dortmunder Fans gegen die Einsatzkräfte der Bundespolizei“, rekapituliert Sprecher Volker Stall den Einsatz.

In den sozialen Medien sei dann noch am selben Abend ein Video gepostet worden, in dem zu erkennen sei, wie ein Bundespolizist gegen eine Person am Ausgang zum Hauptbahnhof (Vorhalle) vorgeht. „Des Weiteren berichtet heute (28. Oktober) ein Fanmagazin in einem Internetartikel über einen während der Einsatzmaßnahmen verletzten Redakteur“, so Stall.

Im Zusammenhang mit diesen Vorfällen hat die Bundespolizei unmittelbar alle Videoaufnahmen gesichert. Diese werden zeitnah der Staatsanwaltschaft Dortmund zur weiteren Bewertung und Prüfung vorgelegt.

Bundespolizei DO

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