Kreis-Etat 2020: Digitalisierung und Klima im Fokus – LWL-Umlage steigt auf 108 Mio. €

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Das Kreishaus an der Friedrich-Ebert-Str. Unna. (Archivbild Rundblick)
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Digitalisierung und Klima stehen laut Selbsterklärung ganz oben auf der Agenda. Kreisdirektor und Kämmerer Mike-Sebastian Janke hat am Dienstag, 5. 11., den Entwurf für den Haushalt 2020 in den Kreistag eingebracht.

Er setzt obige Schwerpunkte und will die Städte und Gemeinden nicht stärker belasten als unbedingt notwendig – die Kreisumlage steigt nicht so stark wie ursprünglich vorgesehen, doch sie steigt.

Einige wichtige Kernpunkte:

  • Der Etatentwurf hat ein Volumen von über 520 Millionen Euro.
  • 12 Mio. Euro investiert der Kreis in den Neubau der Förderzentrums, des Weiterbildungskollegs im Bildungscampus Unna und die Sanierung der Kreissporthalle.
  • Unter „Digitaler Masterplan“ ist zusammengefasst, dass der Service  mobiler,  die Erledigung von Amtsgeschäften per PC, Tablet oder Smartphone der Standard werden soll. Auch die Schulen habe er im Blick, so der Kämmerer, und plant für 2020 rund 2,1 Mio. für die Digitalsierung ein.
  • Größter Posten im Kreishaushalt bleiben die Sozialkosten. Z. B. steigt die Umlage des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL)  um rund 7,3 Mio. auf 108,3 Millionen Euro in 2020.Die Personalkosten beim Kreis steigen um  5,9 Miio. (Besoldungsanpassungen, Tariferhöhungen und Zuführungen zu Pensions- und Beihilferückstellungen).
  • Kosten der Unterkunft für Hartz IV-Bezieher: Jahrelang war das der größte Posten im Haushalt. Nun sinken die Ausgaben auf rund 86,9 Mio (2019: 91 Mio), das sei auf die gute Arbeit des Jobcenters und der Wirtschaftsförderung zurückzuführen.

Der Haushalt wird am 3. Dezember vom Kreistag verabschiedet.

Mehr Informationen gibt es unter www.kreis-unna.de.

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