Kranzniederlegungen zur Mahnung an Novemberpogrome

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Das Ehrenmal am Beethovenring in Unna. (Archivbild RB)
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Am 9. November jährt sich zum 81. Mal der Jahrestag des Novemberpogroms 1938.  Die Städte und Gemeinden gedenken der „Reichskristallnacht“ mit Kranzniederlegungen und Erinnerungsveranstaltungen.

In Unna legte Bürgermeister Werner Kolter zur Erinnerung und Mahnung am Denkmal für die jüdischen Opfer des Naziregimes in Unna (Beethovenring / Ecke Massener Straße) am heutigen Mittag, 8. November 2019, einen Kranz nieder.

Die Stadt Kamen gedenkt der Opfer am Samstag, 9. 11., ab 16 Uhr mit einer Kranzniederlegung am jüdischen Mahnmal an der Ecke Sesekedamm/Bahnhofstraße. Sie schreibt dazu:

„Vor dem Hintergrund des Terroranschlags von Halle und dem Mord an den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ruft Bürgermeisterin Elke Kappen alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung auf. ,Die Taten machen einmal mehr deutlich, dass jeder von uns aufgefordert ist, alles dafür zu tun, die Verbreitung von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu verhindern. Wir alle müssen uns fragen, was wir dem Hass entgegensetzen können, damit sich dieser nicht noch einmal wiederholt´, sagt die Bürgermeisterin. Kappen hofft aus diesem Grund in diesem Jahr auf eine besondere Resonanz.“

Die Novemberpogrome 1938 in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 – auch Reichspogromnacht oder zynisch (Reichs-)Kristallnacht genannt  – waren vom NS-Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden in Deutschland und Österreich.

Dabei wurden vom 7. bis 13. November etwa 800 Juden ermordet, 400 davon in der Nacht vom 9. auf den 10. November. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. (Quelle Wikipedia)

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