Schwerer Unfall mit Flucht auf A44 – Suche mit Hubschrauber

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Polizeihubschrauber. (Symbolbild, Quelle Pixabay)
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Der Unfallverursacher soll schon vorab durch äußerst aggressive und rücksichtslose Fahrweise aufgefallen sein – das gaben jedenfalls Zeugen an.

Ein schlimmer Unfall mit zwei Schwerverletzten hat sich in der Nacht zu Samstag (9. 11.) auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund zugetragen.  Mit Hubschraubereinsatz suchte die Polizei nach dem flüchtigen Verursacher.

Dem jetzigen Kenntnisstand nach prallte auf der A 44 bei Werl / Mawicke um kurz nach 23 Uhr am 8. 11. ein Ford Mondeo auf einen Fiesta: Dieser schleuderte in die Böschung, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Der Mondeofahrer stoppte sein ebenfalls schwer beschädigtes Auto rund 150 Meter weiter auf dem Seitenstreifen, sprang aus dem Wagen – und flüchtete zu Fuß in die Nacht.

Die Insassen des Fiesta, ein 27-jähriger Mann aus Ingolstadt und seine 26-jährige Beifahrerin, erlitten schwere Verletzungen. Die Frau konnte sich selbstständig aus dem Autowrack befreien, Ersthelfer kümmerten sich um sie.

Der Fahrer hingegen war in dem auf dem Dach liegenden Wrack eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Auch um ihn hatten sich sofort Ersthelfer und ein darunter befindlicher Arzt gekümmert, lobt die Polizei.

Beide jungen Leute kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

Für die Suche nach dem flüchtigen Unfallverursacher forderten die Polizeibeamten einen Hubschrauber zur Unterstützung an. „Aufgrund aufgefundenen Beweismittels im Unfallwagen und im angrenzenden Grünbereich verdichten sich die Hinweise derzeit konkret auf einen Mann, der als alleiniger Nutzer des Wagens in Frage kommt“, schilderte die Polizei am Sonntagmittag den aktuellen Sachstand.

Unfallzeugen schilderten der Polizei, dass das Auto bereits vor dem Unfall aufgefallen war. Sie beschrieben die Fahrweise des Mannes als aggressiv und rücksichtslos. Er soll mit sehr hoher Geschwindigkeit den vorausfahrenden Autos sehr dicht aufgefahren sein und sich den Weg mit Lichthupe und Hupe frei gemacht haben.

Den Unfallschaden schätzt die Polizei auf etwas mehr als 10.000 Euro.

Die A44 in Richtung Dortmund blieb für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt, eine Ableitung von der Autobahn erfolgte an der Ausfahrt Soest. Der aufgestaute Rückstau wurde links an der Unfallstelle vorbei geführt. Gegen 2 Uhr wurde die Fahrbahn wieder frei gegeben.

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