7 in 3 Tagen – Festnahmen Schlag auf Schlag an Hauptbahnhof und Airport

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Abtauchen kann für erstaunlich lange Zeit funktionieren... (Symbolbild, Quelle Pixabay)
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Festnahmen fast im Stundentakt – ein Auszug aus drei Tagen Kontrolle durch die Bundespolizei am Hauptbahnhof und am Airport:

Ort: Dortmund Flughafen,  Montag, 11. 11., 09:30 Uhr

Bundespolizisten überprüften einen 47-jährigen Niederländer, der nach Belgrad (Serbien) ausreisen wollte. Wie sich herausstellte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau vor. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 2.040 Euro verurteilt. Weil der 47-Jährige die Geldstrafe zahlen konnte, blieb ihm so eine Ersatzfreiheitsstrafe von 34 Tagen erspart.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof,  11. 11., 15:30 Uhr

Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften im Personentunnel einen 27-Jährigen aus Syrien, gegen den ein Haftbefehl des Dormunder Amtsgerichts vorlag: Bereits im Juli 2018 (!) war er wegen Schwarzfahrens in 7 Fällen zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt worden. Weil er den geforderten Geldbetrag nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen in die JVA eingeliefert.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof,  11. 11., 21:15 Uhr

Bundespolizisten überprüften im Hauptbahnhof einen 26-jährigen Deutschen aus Wuppertal, gegen den ein Haftbefehl des Gelsenkirchener Amtsgerichts vorlag: Dieses hatte ihn im Januar 2019 wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 1.400 Euro verurteilt. Weil er die Strafe nicht zahlen konnte, wurde er für die nächsten 140 Tage in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Ort: Flughafen Dortmund, 12. 11., 07:20 Uhr

Bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Varna (Bulgarien) überprüften Bundespolizisten einen 62-jährigen Bulgaren: Gegen den in Duisburg gemeldeten Mann lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort vor, das ihn bereits im August 2017 – vor zweieinhalb Jahren – wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.600 Euro verurteilt hatte. Der Bulgare hatte nicht gezahlt, sondern war untergetaucht. Weil er gegenüber der Bundespolizei liquide war, durfte er anschließend nach Bulgarien ausreisen.

Ort: Flughafen Dortmund, 12. 11., 18:10 Uhr

Ein 32-jähriger Georgier verpasste seinen Flug nach Kutaissi (Georgien) wegen einer Zwangspause bei der Bundespolizei: Gegen den Mann lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Bremen vor. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.310 Euro verurteilt. Weil die Ehefrau den Betrag bei der Bremer Polizei einzahlte, durfte der Georgier einige Zeit später die Wache verlassen.

Ort: Flughafen Dortmund,  13. 11., 15:25 Uhr

Bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Timisoara (Rumänien) wurde eine 20-jährige Deutsche aus Herford kontrolliert, die das Amtsgericht Bielefeld wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt hatte. Gezahlt hatte sie nicht, und weil sie dies auch in der Bundespolizeiwache nicht konnte, verbringt sie nun ersatzweise 20 Tage in der JVA.

Ort: Hauptbahnhof Dortmund, 13. 11., 16:20 Uhr

Im Personentunnel des Hauptbahnhofs überprüften Einsatzkräfte einen wohnungslosen 47-Jährigen, gegen den ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgerichts vorlag: Es hatte Ungehorsamshaft angeordnet, weil er der Hauptverhandlung fernblieb. Er wurde festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

Quelle: Bundespolizei Dortmund

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