Sicherer Hafen Unna: Spenden jederzeit gern – aber kein Extrakonto

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Boot mit Geflüchteten auf dem Mittelmeer. ((Symbolbild - Pixabay)
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Die Forderung des Bürgervereins „Wir für Unna“ nach praktischen Konsequenzen aus der „Sicheren Hafenstadt Unna“ wurde am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss in wenigen Minuten abgefertigt: Ein gesondertes Konto für die Seenotrettung wird die Stadt Unna nicht einrichten, das sei nicht notwendig, sagte Bürgermeister Werner Kolter.

Wer spenden wolle, könne jederzeit eine beliebige Summe auf das Konto der Stadt Unna überweisen. Stichwort „Sicherer Hafen Unna“ dazu und fertig.

Wir für Unna hatte praktische Konsequenzen aus dem strittigen Beschluss gefordert, nach dem sich Unna nunmehr als Mitglied des Städtenetzwerks „Sichere Häfen“ verpflichtet hat, über die Zuweisungen hinaus Asylbewerber aufzunehmen  – und für diese auch selbst aufzukommen.

Der Antrag von WfU zielte implizit darauf ab, die Befürworter aus den Reihen von Rotgrün beim Wort zu nehmen: Wenn ihr helfen wollt, dann spendet bitte auch selbst. Dazu sollte die Stadt ein Extra-Konto einrichten. Der Bürgermeister hält dies jedoch nicht für erforderlich.

Lesen Sie hierzu auch unseren Kommentar zum „Sicherer Hafen“-Beschluss.

Ideologien statt Fakten in Unnas Ratssaal, Teil II – Die Hansestadt wird Hafenstadt

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