Wegen Kostendruck der Vereine: SportServiceUnna fordert Richtlinien für Werbung auf Sportplätzen

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Symbolbild, Quelle Pixabay
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Werbung für Unternehmen xy am Spielfeld des Fußballplatzes – das spült Geld in die Kasse des jeweiligen Vereins, Geld, das immer nötiger wird, so der SportServiceUnna.

Er schlägt entgegen seiner bisherigen Auffassung vor, Anträge zur „Vermarktung von Namensrechten für kommunale Außensportstätten zu Werbezwecken“ künftig zu genehmigen. Entsprechende Richtlinien sollten zügig erarbeitet werden: Werbung für Zigaretten und Alkohol z.B. soll natürlich ausgenommen bleiben.

Der Vorschlag steht heute Nachmittag (18. 11.) auf der Tagesordnung des Sportausschusses. Der SportService begründet seine geänderte Sichtweise wie folgt:

  • Die Sportvereine seien stetig steigendem Kostendruck ausgesetzt, u. a. durch

    die Beteiligung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten der Außensportstätte

  • Mitgliedsbeiträge an Verbände
  • Sportkleidung/Sportgeräte
  • Kosten für die Leitung von Meisterschaftsspielen
  • Ausbildung, Aufwandsentschädigung der Übungsleitungen – etc.


Darüber hinaus müssen die Vereine auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren können und „Nebenangebote“ zur Attraktivitätserhaltung machen – z. B. Betreuung nach dem Training, Gruppenreisen in den Ferien etc. „Diese Entwicklung findet im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere unter den Eltern, immer mehr Beachtung“, gibt der SSU zu bedenken.

Er schlägt daher vor, Richtlinien für die „Vermarktung von Namensrechten für kommunale Außensportstätten zu Werbezwecken“ zu erarbeiten.

Die Voraussetzungen sollen u. a. folgende Regelungen enthalten: – Antragsberechtigung

  • Ausschluss bestimmter Werbung (z. B. Tabak- und Alkoholverbot,…)
  • Nachweisliche Ausweisung der Vertragssumme
  • Regelungen zur Beteiligung des Grundstückseigentümers
  •  Vertragsdauer

    Bis zur Verabschiedung der Richtlinien sollen Anträge von Vereinen vorbehaltlich bereits genehmigt werden: „Hierbei gelten selbstverständlich die für Werbung auf Außensportanlagen grundsätzlich bestehenden Regelungen.“

 

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