Zwei Personen durch Züge erfasst – beide trotz Großeinsatz verschwunden

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Warnhinweis an den Gleisen. (Bildquelle Bundespolizei)
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Zwei lebensgefährliche Gleisüberschreitungen lösten am Samstag und heute Morgen  Großeinsätze von Bundespolizei und Feuerwehr aus – das Rätselhafte: in beiden Fällen sind die Unfallopfer verschwunden. Über mehrere Stunden suchten Einsatzkräfte nach ihnen – vergeblich.

Der Unfall heute Morgen (18. 11.) passierte im Bereich der Haltestelle Dortmund-Stadthaus. Dort sah ein Zeuge, wie eine Person den Weg über die Gleise abkürzen wollte – eine einfahrende S-Bahn erfasste den oder die Unbekannte, so die Aussagen des Lokführers.  Einsatzkräfte von Bundespolizei, Landespolizei und Feuerwehr suchten ergebnislos nach der Person.

Ein nahezu identischer Fall sorgte am Samstagnachmittag für einen Großeinsatz im Bereich des Bahnhofs in Essen-Dellwig, auch dort sah ein Zeuge eine Person hinter einer stehenden S-Bahn in die Gleise steigen. Einem durchfahrenden Zug habe die Person noch ausweichen können, soll aber dann vom Sog erfasst und gegen diesen gedrückt worden sein. Danach habe er/sie den Unglücksort augenscheinlich „torkelnd“ verlassen.

Fast fünf Stunden lang, bis 20 Uhr, suchten Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Bahn den Bereich ab, auch ein Hubschrauber der Bundespolizei mit Wärmebildkamera wurdeeingesetzt, jedoch ergebnislos.

In beiden Fällen ermittelten Bundespolizisten auch in umliegenden Krankenhäusern in Essen und Dortmund nach einer verletzten Person. Sie bittet Zeugen, die Hinweise zu den unbekannten Personen und/oder zu den beiden Unfällen geben können, sich unter der kostenfreien Hotline 0800 6 888 000 bei der Bundespolizei zu melden.

Anmmerkung dazu: „Es wurden jeweils Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen Unbekannt eingeleitet“, betont die BuPo.

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