SPD Unna startet Unterschriftenaktion gegen Flughafenexpansion: „Grenze des Erträglichen erreicht“

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Flugzeug über Unna. (Archivbild RBU)
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„Die Grenze des Erträglichen ist erreicht!“

Wenige Tage nach dem Vorstoß ihres Massener Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke machen die Unnaer Genossen jetzt mobil gegen die Expansionspläne des Massen-nahen Airports.

Das kündigt der Stadtverband in einer Pressemitteilung vom Dienstagnachmittag, 19. 11., mit deutlichen Worten an.

„Der Flughafen Dortmund will die Landebahn in Richtung Unna verlängern, um noch größere Flugzeuge einsetzen zu können. Das ist unverantwortlich“, wird Sebastian Laaser, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes, in der Mitteilung zitiert.

Die Sozialdemokraten starten eine Unterschriftensammlung und laden zu einer Info-Veranstaltung am 29. November um 18 Uhr ins Zentrum für Information und Bildung  (ZiB).

SPD-Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Laaser. (Foto RB)

„Wir werden uns entschieden gegen die Ausbaupläne wehren, um die Menschen vor Ort zu schützen, aber auch um die Auswirkungen auf Klima und Umwelt deutlich zu machen“, betont  Laaser. „Dieses Thema geht alle an, nicht nur die Bürgerinnen und Bürger in Massen und Königsborn, die schon jetzt in ganz besonderer Weise unter dem Fluglärm leiden. Die Grenze des Erträglichen ist erreicht.“

Die Unterschriftenlisten liegen ab kommenden Wochenende in Einrichtungen und in Geschäften aus und können auf der Internetseite www.spd-unna.de heruntergeladen werden. Im Dezember sollen sie mit Unterstützung des heimischen Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst überreicht werden.

Mit der Veranstaltung in der Schwankhalle im ZiBb, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, wird darüber hinaus über den aktuellen Stand der Ausbaupläne, die rechtliche Situation und Möglichkeiten des Protests informiert.

Auf dem Podium sitzen:

  • Bürgermeister Werner Kolter,
  • der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Fluglärm, Mario Krüger,
  • und Pfarrer Jürgen Düsberg.
  • Moderieren wird Sebastian Laaser.

Mehr als eine gewisse regionale Bedeutung, wie von der früheren rot-grünen Landesregierung zuerkannt, hat der Flughafen für die SPD in Unna nicht. „Alles andere ist Augenwischerei, die enorme öffentliche Gelder verschlingt und gesamtgesellschaftlichen Schaden anrichtet“, so Laaser.

PM: SPD Unna

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