Größer und moderner: Lidl plant nach 15 Jahren Abriss und Neubau in Unna-Süd

1
527
Lidl an der Bertha v. Suttner-Allee/Iserlohner Straße möchte größer und moderner werden - ein Großteil des Altgebäudes wird für den Neubau weichen. (Foto RB)
Facebookrss

Lidl im Unnaer Süden will sich erneuern und größer werden – ebenso wie Aldi im Norden (Kamener Straße) möchte auch der Disconter Lidl am bestehenden Standort Iserlohner Str./Bertha-von-Suttner-Allee den bestehenden Markt baulich erneuern und erweitern.

Ein Großteil des Altbaus wird abgerissen.

„Nach 15 Jahren Betrieb soll die Filiale an die veränderten Kundenbedürfnisse angepasst werden“, teilt die Stadt Unna in einer Vorlage für den Stadtentwicklungsausschuss am 27. 11. mit.

Es sei geplant, „die Verkaufsfläche um ca. 250 m² auf 1.250 m² zu vergrößern und so die Warenpräsentation zu verbessern und den Einkaufskomfort für die Kunden deutlich zu steigern.“

Folgendes führt die Stadt in ihrer Vorlage aus:

 

Einzelhandelskonzept Unna

In der von der BBE Handelsberatung Köln erstellten und vom Rat der Kreisstadt Unna beschlossenen Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Kreisstadt Unna 2018 ist das Erweiterungsvorhaben des Lidl-Marktes an der Bertha-von-Suttner-Allee enthalten. Aus dem Kaufkraftpotenzial des zugeordneten Verflechtungsbereiches lässt sich im Rahmen der strukturellen Verhältnisse eine genehmigungsfähige Verkaufsflächenobergrenze für eine marktgerechte Erweiterung von rd. 1.250 m² ableiten. Ein in dieser Dimension neu aufgestellter Lidl-Markt würde den Leitlinien des Einzelhandelskonzepts entsprechen.

Im Zuge des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes wird eine ergänzende städtebauliche Verträglichkeitsuntersuchung durchgeführt.

Der Markt von der Zufahrt Bertha v. Suttner-Allee aus gesehen. (Foto RB)

Beschreibung des Vorhabens

Ein Großteil des vorhandenen Gebäudes soll zurückgebaut werden und die verbleibenden Teile werden dann mit einem Neubau ergänzt. Der Neubau soll die jetzigen Abmessungen des Marktes in süd- und östlicher Richtung erweitern und somit eine Vergrößerung des Verkaufsraumes sowie eine neue Strukturierung der Nebenräume ermöglichen.

Von dem bestehenden Gebäude bleibt der zweigeschossige Gebäudeteil an der Iserlohner Straße mit seinem separaten Zugang und Treppenhaus erhalten. Des Weiteren bleiben auch die Anlieferung und die Nordseite erhalten, werden allerdings um Lagerflächen in nordwestlicher Richtung erweitert.

Der Hauptteil des Neubaus erhält ein Pultdach mit einer extensiven Dachbegrünung. Der nord-westliche Lageranbau wird als Flachdach errichtet und erhält ebenfalls ein Gründach. Die Dachflächen des verbleibenden Bestandes werden nicht verändert. Nach Abschluss der Baumaßnahme wird der Eingang zum Markt auch wieder an der Ostseite des Gebäudes zum bestehenden Parkplatz liegen.

Die Außenanlagen bleiben weitestgehend bestehen, es werden lediglich die bereits befestigten Flächen im Nord-Osten als Stellplätze ausgewiesen und die Stellplätze und Einkaufswagensammelbox vor dem Eingang (Ostseite des Gebäudes) werden neu und großzügig strukturiert.

Des Weiteren werden an der Südseite weitere Fahrradabstellplätze angelegt und die befestigten Flächen etwas angepasst.

Nach Abschluss der Umbauten stehen ca. 90 PKW-Stellplätze zur Verfügung, die derzeitige Planung sieht davon 6 ElternKind und 2 behindertengerechte Stellplätze vor. Weiterhin sollen zwei Stellplätze mit Elektroladesäulen ausgestattet werden. Fahrradabstellplätze werden an der neuen EKW-Box in Eingangsnähe sowie an der Südseite des Gebäudes platziert, insgesamt sind derzeit ca. 35 Anlehnbügel geplant.

Die Grundstückzufahrt bleibt unverändert an der Bertha-von-Suttner-Allee. Ebenso bleibt die fußläufige Erschließung mit den Anbindungen vom Kreisverkehr, der Annette-von-DrosteHülshoff-Straße und von dem nördlichen Fußweg unverändert erhalten.

Der Vorhabenträger beabsichtigt grundsätzlich die Installation einer Photovoltaikanlage, die Umsetzbarkeit auf den Dachflächen des Vorhabens wird geprüft. Bei der Modernisierung wird auch die technische Gebäudeausstattung auf den aktuellen Stand der Technik gebracht (z.B. LED-Beleuchtung, Wärmepumpentechnik) und damit erheblich energieeffizienter.

Quelle Stadt Unna / Ratsinformationssystem

Facebookrss

1 KOMMENTAR