Steine, Flaschen, Messer: Erneute Massenschlägerei am Bahnhof Soest

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Wüste Schlägereien unter Zuwanderern sind momentan inzwischen an der Tagesordnung auf dem Bahnhofsvorplatz in Soest: Diesmal flogen Steine und Flaschen, auch ein Messer soll im Spiel gewesen sein.

Am Freitagabend kurz nach 21 Uhr wurde die Polizei zum Bahnhof alarmiert. Sie traf dort auf nur noch drei verletzte Männer im Alter von 19 bis 38 Jahren, die am Möhnesee wohnhaft sind.

Aufgrund ihrer Verletzungen wurden zwei von ihnen in ein Soester und der dritte mit dem Rettungswagen in ein Dortmunder Krankenhaus gebracht.

Durch eine Personenbeschreibung von Zeugen konnten ein 19- und 37-jähriger Mann mit Wohnsitzen in Werl und in Lippetal im weiteren Tatortbereich angetroffen werden. Der 37-jährige wurde ebenfalls mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er sich – mutmaßlich beim Herunterklettern von einem Gebäude – verletzt hatte.

„Aufgrund von Sprachschwierigkeiten konnte bislang ermittelt werden, dass der 19 und 37-Jährige mit einer Personengruppe von circa 10 bis 15 Personen in Streit geraten waren“, berichtet der Soester Polizeisprecher.

„Im weiteren Verlauf sollen dann Steine und Flaschen geflogen sein. Es gibt auch Hinweise, dass ein Messer im Spiel gewesen war.“

Der 19-jährige Mann vom Möhnesee wurde mit zur Soester Wache genommen, wo man ihm eine Blutprobe entnahm. Er konnte sie nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder verlassen.

Erst am Donnerstagabend, 21. 11., prügelten sich auf dem Bahnhofsvorplatz mindestens 10 Personen, von denen fünf verletzt wurden. Ursprung der Auseinandersetzung war laut Polizei ein Streit um ein Handy, in dessen Verlauf es dann zu der Schlägerei kam. Einer der Verletzten wurde zur weiteren Untersuchung in ein Soester Krankenhaus gebracht.

Aufgrund von Sprachschwierigkeiten muss auch hier im Rahmen der weiteren Ermittlungen, der genaue Ablauf der Auseinandersetzung noch geklärt werden. Weitere Zeugen zu beiden Vorfällen melden sich daher  bitte unter der Rufnummer 02921-91000.

Quelle: Kreispolizei Soest

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