Mann fährt mit Pkw direkt auf Expartnerin zu: Als gewalttätig und gefährlich eingestuft – kein Haftgrund

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Pkw. (Symbolbild / Quelle Pixabay)
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Er steuerte direkt auf die Frau zu – sie rettete durch einen Sprung in die Böschung womöglich ihr Leben.

Ein als gewalttätig bekannter Mann ist am späten Dienstagabend (26.11.) im Dortmunder Süden direkt auf eine Frau zugefahren, offenbar mit der Absicht, sie mit dem Pkw zu erfassen.

Die 40-Jährige Frau rettete sich durch einen Sprung in eine Böschung der Reichsmarkstraße und blieb so unverletzt. Der Fahrer flüchtete anschließend in einem älteren Mercedes Modell in unbekannte Richtung.

Ermittlungen führten die Polizei zu einem 39-jährigen in Dortmund wohnenden Iraner. Zwischen ihm und der Frau gibt es eine Vorbeziehung.

Am gestrigen Abend (27.11.) wurde der Mann, der von der der Polizei als gewalttätig und gefährlich eingestuft wird, in der Dortmunder Nordstadt durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei festgenommen. Gegen seine Festnahme wehrte er sich so erbittert, dass er dabei verletzt wurde.

Der 39-Jährige wurde heute (28. November) einem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft Dortmund beantragte für den Iraner den Erlass eines Haftbefehls.

Jedoch:

„Das Amtsgericht Dortmund erließ aufgrund fehlender Haftgründe keinen Haftbefehl“, schließt die Polizei ihre Meldung vom Abend (20.30 Uhr) nüchtern.

Die polizeilichen Ermittlungen gegen den Mann dauern an. Für das weitere Verfahren sucht die Polizei Dortmund Zeugen! Hinweise bitte an die Kriminalwache unter 0231-132-7441.

Quelle: Polizei Dortmund

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1 KOMMENTAR

  1. Dazu meint Richter T. Schleif über seine Kollegen: „Für einen Richter ist Entscheidungsschwäche ebenso folgenschwer wie eine Mehlstauballergie für einen Bäcker oder Angst vor Wasser bei einem Rettungsschwimmer. Und doch ist Entscheidungsschwäche unter Richtern weitverbreitet.“ Noch Fragen??