Weiterer blutiger Streit vor Asylheim: Schwerverletzter durch 40 cm langes Messer

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Symbolbild Messerangriff, Archiv RB
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Wenige Stunden vor einem Messerangriff vor der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Echtrop (wir berichteten HIER) kam es bereits vor einer weiteren Flüchtlingsunterkunft im Kreis Soest zu einer (erheblich massiveren) gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen streitenden Asylbewerbern. Mit einem 40 cm langen Messer wurde ein Beteiligte schwer verletzt.

Laut Bericht der Kreispolizei Soest geriet gegen 00:45 Uhr am Mittwoch (27. 11.) vor einer  Kommunalen Unterbringungseinrichtung in Lippstadt ein 35-jähriger Bewohner mit sechs oder sieben anderen Männern in Streit.

Vor der Unterkunft zog einer aus der Gruppe ein etwa 40 Zentimeter langes Messer und verletzte den 35-Jährigen am Oberkörper und am Kopf. Die anderen Männer schlugen nach Zeugenaussagen ebenfalls auf ihr Opfer ein.

Nachdem die Zeugen die Polizei gerufen hatten, flüchteten die Angreifer.

Der 35-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

„Aufgrund von Sprachbarrieren gestalteten sich die ersten Vernehmungen sehr schwierig“, schreibt Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper, ebenso wie er die Problematik der Aufklärung auch nach zwei wüsten Schlägereien vorige Woche am Soester Bahnhof formuliert hatte.

Die Ermittlungen zu den Tätern dauern auch deshalb noch an.

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