Blutiger Streit zwischen Asylbewerbern – 22-Jähriger lebensgefährlich verletzt

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Symbolbild, Pixabay
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Mehrfach traf den 22-Jährigen das Messer des Kontrahenten in den Oberkörper, er erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Blutig eskaliert ist am gestrigen Abend (28.11.2019) gegen 22:00 Uhr ein Streit zwischen zwei Asylbewerbern in einer Dortmunder Wohnung.

Wie Staatsanwalt Jens Schulte-Goebel am Freitagabend berichtete, gerieten die beiden jeweils 22 Jahre alten Nordafrikaner in der Wohnung an der Unnaer Straße zunächst verbal aneinander.

Bis der Streit ausuferte: Der Algerier griff den Marokkaner mit einem Messer an und versetzte ihm mehrere Stiche in den Oberkörper.

Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der 22-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Notoperation befindet er sich inzwischen nicht mehr in akuter Lebensgefahr, so der Staatsanwalt.

Die genauen Hintergründe der blutigen Tat müssen noch ermittelt werden. Wie uns Schulte-Goebel auf Nachfrage sagte, sind die beiden Männer flüchtig miteinander bekannt. Beim Opfer liegt Polizeibekanntheit vor, der Tatverdächtige ist bisher nicht kriminell in Erscheinung getreten.

Gegen den 22-jährigen Algerier erging am heutigen Tag gemäß des Antrages der Staatsanwaltschaft Dortmund durch den Haftrichter beim Amtsgericht Dortmund Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

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