„Kosten bisher im Rahmen“ – Baustart fürs neue Asylheim im Frühjahr

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Die Flüchtlingsunterkunft an der Kamener Straße 120 soll laut Ratsbeschluss vom 31. Oktober 2018 abgerissen werden und einem Neubau mit 13 Kleinwohnungen für rund 3 Mio. Euro Baukosten weichen. (Archivbild: Rundblick Unna)
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An der Kamener Straße rollen Bagger – haben die Bauarbeiten für die neue Flüchtlingsunterkunft der Stadt Unna bereits begonnen?

– Nein.

Das sagte uns Stadtsprecher Christoph Ueberfeld auf Anfrage.

Die Baggeraktivitäten hängen mit neuen Versorgungsleitungen zusammen.  Die Stadtbetriebe Unna verlegen dort derzeit einen neuen Kanal, der nach Fertigstellung auch ans Interkommunale Gewerbegebiet Unna/Kamen angeschlossen werden soll.

Voraussichtlicher Baubeginn für die strittige Asylunterkunft soll laut Ueberfeld im Frühjahr 2020 sein.

Die Kosten für die 13 Kleinwohnungen,  die die Stadt mit 3 Millionen Euro gedeckelt hat, hielten sich „bisher im vorgegebenen Rahmen“.

Da die Fläche des Neubaus nicht exakt der Fläche des Altbaus gleicht, können die Bewohner während der Bauphase in dem Altgebäude wohnen bleiben, so der Stadtsprecher:

„Die Baumaßnahme soll unter besonderer Rücksichtnahme auf die Bewohner durchgeführt werden. Der Abriss des alten erfolgt erst, wenn das neue Gebäude fertig ist.“ Mit der Fertigstellung rechne man 2021.

Der politisch hoch umstrittene Neubau war mit knapper Mehrheit von SPD und Grünen beschlossen worden.  Zuletzt hatte FLU-Chef  Klaus Göldner mit Blick auf die Haushaltssperre gefordert, allem Voran diese 3-Mio-Ausgabe auf den Prüfstand zu stellen.

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