Schwarzfahrer in ICE nach Dortmund zieht Messer – Reisende überwältigen ihn

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Symbolbild, Pixabay
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Er sollte seinen Fahrausweis vorzeigen – und zog statt dessen ein Messer.

In einem ICE nach Dortmund ist am Samstagabend (30. 11.) eine Fahrkartenkontrolle eskaliert, ein Messer blitzte auf. Couragierte Reisende überwältigten den Angreifer.

Der ICE 626 fuhr gegen 18 Uhr auf dem Weg in Richtung Dortmund. Ein DB-Mitarbeiter wollte den Fahrausweis eines alleinreisenden Fahrgastes sehen.

Laut Zeugen besaß der 41-Jährige keinen, reagierte im Verlauf des Gesprächs immer aggressiver.

Als er dann zwecks Fahrpreisnacherhebung seine Identität angeben sollte, zog der Algerier ein Taschenmesser und ließ die Klinge aufschnappen. Daraufhin flüchtete der Bahnmitarbeiter – doch couragierte Reisende überwältigten und entwaffneten den Nordafrikaner.

Beim Zugstopp in Bochum türmte er zwar auf den Bahnsteig, wurde aber im Personentunnel von Bundespolizisten geschnappt.

Der mit 1,9 Promille alkoholisierte Asylbewerber, der in Hannover gemeldet ist, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten später ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet.

Von Haftgründen ist im Bericht nichts erwähnt.

Der Bundespolizeisprecher bedankt sich ausdrücklich bei den zupackenden Reisenden für ihre Zivilcourage.

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