Feuer mit 13 Verletzten in Iserlohn: Mordkommission ermittelt – U-Haftbefehl

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Die Brandnacht. Foto Pol MK
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Das verheerende Feuer in der Iserlohner Altstadt direkt am Kurt-Schumacher-Ring ist in der Nacht zu Montag (2. 12.) offenbar nicht auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Gegen den einzigen Schwerverletzten (12 weitere Menschen wurden geringfügiger verletzt),  einen 69-jährigen Bewohner des Hauses, wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Dies geschah heute (5. 12.) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen. Zwischenzeitlich wurde eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen eingerichtet.

Polizei und Staatsanwaltschaft werfen dem Tatverdächtigen vor, dass er in suizidaler Absicht eine Gasexplosion herbeigeführt haben könnte. Es wird wegen des Verdachts des Vorliegens eines Tötungsdeliktes ermittelt.

Die Ermittlungen hierzu dauern weiter an, schließt die Kreispolizei MK ihren Sachstandsbericht.

Unter den insgesamt 13 Verletzten in der Brandnacht waren auch drei Feuerwehrleute. Der Sachschaden bewegt sich in siebenstelliger Eurohöhe.

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