Lebensgefährliche Verfolgungsfahrt – Ermittlungen wegen versuchter Tötung

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Fotoquelle: Polizei
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Bei einer Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern wollte er einen ihn verfolgenden Motorradpolizisten von der Straße abdrängen.

Nach einer lebensgefährlichen Verfolgungsjagd von Hamm bis Ahlen ermittelt die Dortmunder Staatsanwaltschaft wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Besagte Verfolgungsfahrt lieferte sich gestern Nachmittag ein 24jähriger Autofahrer mit mehreren Streifenwagen und einem Motorradfahrer der Hammer Polizei. Sie begann gegen 15.30 Uhr auf der Heessener Straße und endete um 15.47 Uhr in Ahlen.

Ausgangspunkt war ein Handyverstoß des 24-Jährigen. Ein Motorradpolizist beobachtete das, wollte den PKW auf der Heessener Straße anhalten.

Der Beamte gab Anhaltezeichen, doch der Autofahrer tat das Gegenteil  – er gab Gas und ergriff die Flucht, raste  unter Missachtung diverser Verkehrsregeln weiter in Richtung Ahlen.

Und dabei versuchte er, den 45-jährigen Motorradpolizisten bei einer Geschwindigkeit von etwa 130 km/h von der Straße zu drängen. Nur durch eine Vollbremsung und reaktionsschnelles Ausweichen des Polizeibeamten konnte ein Zusammenstoß mit möglicherweise tödlichem Ausgang verhindert werden.

In einer Sackgasse in Ahlen stoppte der Rowdy seinen PKW und flüchtete zu Fuß weiter. Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers konnte er kurze Zeit später gestellt und festgenommen werden.

Ermittlungen ergaben, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Der 24-Jährige wurde festgenommen.  Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts versuchter Tötung.

Quelle: Polizei Hamm/Staatsanwaltschaft DO

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