„Langwieriger Familienstreit“ eskaliert in Schlägerei und Messerstichen

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Symbolbild, Pixabay
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Ein „langwieriger Familienstreit“, so die Polizei, eskalierte am Sonntagabend (8. 12.)  im Dortmunder Norden blutig unter Messereinsatz. Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei u. a. gegen zwei 25 und 44 Jahre alte Männer, die in der Nähe des Fredenbaumparks aneinandergerieten.

Zeugen beobachteten gegen 20.30 Uhr auf der Straße „Westerholz“ eine Schlägerei unter zwei Personengruppen und verständigten die Polizei.

Mehrere Streifenteams fuhren zum Tatort. Zwei verletzte Männer lagen am Boden, neben ihnen ein Messer, das zur Spurenauswertung sichergestellt wurde.

Zum Verlauf des Zusammenpralls gab es zunächst keine konkreten Aussagen. Nach ersten Erkenntnissen ist der Hintergrund ein schon länger schwelender Streit „unter zwei in Dortmund lebenden Familien“, formuliert Polizeisprecher Peter Bandermann.

Rettungswagen transportierten die Verletzten in Krankenhäuser.

Während der Ermittlungen erhielt die Polizei den Hinweis auf einen Pkw, dessen Fahrer an der Schlägerei beteiligt gewesen sei. Anschließend sei der Mann in Richtung Innenstadt davon gefahren sei. Den Opel konnten Polizisten auf der Münsterstraße stoppen. Die notierte die Identität des 37-jährigen Fahrers und seines 72-jährigen Beifahrers.

„Auch hier bestätigte sich der Verdacht, dass ein langwieriger Familienstreit der Auslöser für die Schlägerei war“, berichtet Bandermann. Seine Pressekollegin Nina Kupferschmidt ergänzte auf unsere Nachfrage, dass beide Familien syrischer Herkunft sind.

Die Kripo ermittelt.

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