Radwegeanbindungen zur City, Grünoasen für die Ortsteile: Die Video-Tour „Katja Schuon SPD“

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Die SPD-Bürgermeisterkandidatin auf der "Fahrradstraße" zwischen Königsborn und Massen. (Fotoquelle Youtube/Katja Schuon SPD)
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Mit einem freundlichen „Willkommen“ empfängt Unnas mögliche erste Bürgermeisterin die Besucher an der Tür ihres Privathauses in der Stadtmitte: „Ich habe eine kleine Route vorbereitet, auf der ich euch meine Schwerpunkte zeigen möchte. Kommt mal mit!“

Zusätzlich zur Katja-Schuon-Homepage mit einem Blog für Rückmeldungen und Anregungen stellt sich die am Sonntag gekürte SPD-Bürgermeisterin Katja Schuon mit einem kurzen „Bewerbungsvideo“ vor. Noch stärker als in ihrer sieben Seiten umfassenden Antrittsrede vor den SPD-Delegierten setzt die 45-Jährige dabei auf „grüne“  Themen.

Nach einem kurzen Rundflug über die Bahngleise im Unnaer Osten startet Katja Schuons Rundreise am Bahnhof Lünern:

„Um die Lebensqualität in Unna zu steigern, brauchen wir einen verbesserten ÖPNV und mehr Radwege.“ In den Ortsteilen wolle man gut an die Innenstadt angebunden sein. „Dafür stehe ich.“

Einem kurzen Spaziergang durchs grüne Lünern beamt sich Katja Schuon in den Kurpark Königsborn, wo sie auf den jüngst schön neu gestalteten Spielplatz zeigt.

„Wir brauchen in Unna mehr Grünflächen, die nah erreichbar sind. Wir haben hier ja schon so einiges in Unna, zum Beispiel diesen schönen Spielplatz im Kurpark.“ Die zunehmende Verwahrlosung und den jüngst grassierenden Vandalismus im Königsborner Park spart die Bürgermeisterkandidatin aus, sagt statt dessen, dass auch für die anderen Ortsteile solche Naherholungsmöglichkeiten verbessert und ausgebaut werden müssten. „Das ist meine Vision für Unna.“

Wieder ein kurzer Flug mit Landung in Billmerich, Liedbachschule.

„Gute Bildung ist für mich sehr wichtig. Für mich heißt das, dass alle Kinder Chancengerechtigkeit erfahren.“ Deshalb müssten die Schulen „gut ausgestattet sein und Orte des Lebens und Lernens sein. Und da die Zukunft digital ist, müssen wir auch das berücksichtigen bei unserer Bildungspolitik.“

Der Spaziergang geht weiter an der Falkschule in der Innenstadt vorbei und zu einem weiteren Schwerpunkt über, bezahlbaren Wohnraum. Der ist bekanntlich äußerst knapp in Unna. Die Kamera schwenkt an „UKBS“ vorbei, doch wie das kommunale Wohnungsunternehmen konkret mehr Wohnraum schaffen könnte, verrät die Bürgermeisterkandidatin nicht.

Statt dessen steigt sie jetzt aufs Fahrrad und radelt auf der Fahrradstraße zwischen Massen und Königsborn entlang (Königsborner Straße). „Doch nicht alle Stadtteile sind so gut (mit Fahrradwegen) an die Stadtteile angebunden. Das möchte ich ändern.“

Damit „habt ihr meine politischen Schwerpunkte kennengelernt“, sagt Katja Schuon abschließend und stellt sich zwischen den Fachwerk-Ensembles des historischen Nicolaiviertels noch kurz persönlich vor.

 

 

 

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7 KOMMENTARE

  1. Danke, habe mich nach den schriftlichen Zeilen dieser substanzlosen Phrasen durchringen können das Video anzusehen. Von einer Bewerberin die sich für das höchste Amt einer Stadt bewirbt kann man eigentlich mehr erwarten.
    Der Haushalt ist trotz sprudelnder Steuereinnahmen (die zu den höchsten in NRW zählen) an die Wand gefahren. Die Ressortleiter in der Verwaltung sind offensichtlich überfordert und haben ihre Abteilungen, deren Arbeit und die Ausgaben nicht im Griff,
    Vertrauen in die Partei durch die internen Querelen ist in der Öffentlichkeit nicht mehr vorhanden.
    Nicht ein Wort zu den Problemen statt dessen verkündet die Bewerberin kostenintensive Wünsche die Nichtmals ansatzweise Lösungsvorschläge zeigen.
    Denke da müsste mehr kommen, anderseits habe ich dann doch noch große Hoffnung dass die Zeit des großen Parteifilzes wo das Parteibuch stets über Qualifikation der Bewerber einer verantwortlichen Position stand im September nächstens Jahres vorbei ist