Erleichterung bei LUK in Unna – 130 Arbeitsplätze vorerst gesichert

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Symbolbild Automobilteile / Quelle Pixabay
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130 Mitarbeiter dürfen – fürs Erste – weiterarbeiten.
 

Durchatmen beim Betriebsrat und bei der Belegschaft des Kupplungsherstellers LUK in Unna. In dem Werk im Indupark kann zunächst weitergearbeitet werden. Das bestätigte der Betriebsrat heute auf Antenne Unna.

Im Februar werde ein neuer Investor die LUK übernehmen, und bis 2022 sollen in Unna weiter  Kupplungen hergestellt werden. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar.

Im März hatte es für die 130 Beschäftigten ganz düster ausgesehen.

Das Mutterunternehmen, der Automobilzulieferer Schaeffler, stellte angesichts deutlich schwächerer Geschäfte vier Standorte in Deutschland auf den Prüfstand, darunter den in Unna.

Als Ursache für die Verschlechterung des Absatzes wurde die Umstellung auf Elektroautos genannt. 600 Mitarbeiter in Unna, Steinhagen, Kalennnordheim (Thüringen) und dem rheinland-pfälzischen Hamm seien insgesamt betroffen, hieß es in den damaligen Ankündigungen.

Der Betriebsrat und die Industriegewerkschaft IG Metall hatten sofort Widerstand angekündigt. Erwartet werde, dass notwendige strukturelle Veränderungen ohne Standortschließungen und ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstatten gingen.

Schaeffler baut u. a. Getriebeteile, Kupplungssysteme und Nockenwellenversteller und ist laut Handelsblatt vornehmlich von der Umstellung auf Elektroautos betroffen. Das Unternehmen hat 26 Standorte in Deutschland.

 

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1 KOMMENTAR

  1. Sehr schön. Freut mich für die Arbeitnehmer / innen auch wenn es nur eine Frage der Zeit ist wenn der neue Investor sich nicht anders ausrichten wird. Hoffe nur dass die Belegschaft bei der nächsten Wahl auch noch weiß wer für diese Situation wesentlich verantwortlich ist. Neben der ehemaligen Arbeitnehmerpartei (die heute berechtigt bei 13% gelandet ist) und der Partei die keine Ideen und konstruktive Lösungen hat und statt dessen lieber Verbote vorzieht. Aber Investoren haben ja schon Gründe für ihr Tun insofern viel Glück dass es auch nach 2022 weitergehen wird.