Drei Herren im reifen Alter fielen als Top-Raser auf

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Der Dortmunder Wall gehört zusammen mit Ausfallstraßen wie der Bornstraße zu den beliebten Rasermeilen an den Wochenenden. (Foto: Archiv / Polizei DO)
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Auffällig diesmal: Alle festgestellten Rekordraser waren bereits im gereiften Alter um die 50. Und ebenfalls auffällig: Es waren eher weniger geschwindigkeitsauffällige PS-Freaks unterwegs.

„Vermutlich aufgrund der nasskalten Witterung“, vermutete die Dortmunder Polizei. Es reichte aber allemal noch für „zahlreiche und deutliche Verstöße“, bilanziert sie ihren Raser-Kontrolleinsatz von Freitagnacht (13./14. 12.) in der City.

Die unrühmlichen „Top 2“:

  • Ein 47-jähriger Iserlohner raste mit 131 statt 60 km/h über die Ruhrallee und ist vorerst seinen Führerschein sowie seinen Daimler los.
  • Auf der Münsterstraße fuhr ein 48-jähriger VW-Fahrer 83 statt 50 km/h ,
  • auf der Bornstraße ein 50-Jähriger mit seinem Mitsubishi 88 statt 50 km/h.

Polizeibeamte sichteten zudem auf dem Wall zwei Autofahrer, deren Verhalten darauf schließen ließ, dass sie sich zu einem Rennen verabredet hatten. Eins der beiden Autos war zudem vor ca. einer Woche bereits bei einem illegalen Kraftfahrzeugrennen aufgefallen. Nach Überprüfung des Wagens auf technische Mängel entsiegelte der Sachverständige kurzerhand das Kennzeichen.

Insgesamt kontrollierte die Dortmunder Polizei in der Nacht 89 Fahrzeuge und 113 Personen, zogen ein Auto und einen Führerschein ein und erstatteten eine Anzeige wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennens.

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