Beide gesucht, einer sogar entflohen: Zwei Intensivtäter am Bahnhof Hamm gefasst

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Symbolbild Festnahme / Handschellen (Foto Pixabay)
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In weniger als 24 Stunden hat die Bundespolizei am Bahnhof Hamm am Wochenende zwei gesuchte Intensivtäter gefasst: der eine war sogar aus einer Haftanstalt geflohen.

Am Sonntagvormittag, 15.12., fiel Einsatzkräften ein 26 jähriger Mann ins Auge, nach dem gesucht wurde. Eine polizeiliche Kontrolle bestätigte den Verdacht: „Der 26-jährige Russe wurde aufgrund eines Haftbefehls wegen sechs Fällen u. a. wegen räuberischen Diebstahls gesucht“, berichtet der BuPo-Sprecher.

Da der junge Mann sich häufig im Bahnhof Hamm aufhielt, konnte seine Täterschaft mittels Videoaufzeichnungen eindeutig nachgewiesen werden. Zudem ermittelte das Polizeipräsidium Hamm wegen Raubes gegen den – zunächst unbekannten – Intensivtäter: Dank der Ermittlungen der Bundespolizei konnte er nun zweifelsfrei identifiziert werden.

Der 26-Jährige wird zeitnah dem Haftrichter vorgeführt.

Heute früh, Montag (16. 12.), wurde die Bahnpolizei Hamm wegen eines Gewalttäters am Bahnhof alarmiert: Ein 28-jähriger Mann hatte auf dem Weg zum Bahnhof einer 19-jährigen Frau ohne Grund in die Rippen getreten. Im Bahnhof angekommen, setzte er sich in eine Sitzgruppe neben zwei Frauen, die auf den Zug warteten. „Hierbei fasste er einer 24-jährigen Frau mit eindeutigen Absichten an ihr Bein“, beschreibt der BuPo-Sprecher das Vorgehen des Mannes.

Ein couragierter Zeuge sah das, beschloss dazwischen zu gehen. Es kam zu einer Rangelei, bei der der 30-jährige Zeuge von dem aggressiven Kontrahenten einen Schlag mit einer Bierflasche gegen den Kopf bekam.

Im Anschluss flüchtete der 28-Jährige in Richtung Innenstadt. Doch weit kam er nicht: Auf Höhe der Bushaltstellen am Bahnhofsvorplatz konnte er durch die verständigten  Bundespolizeikräfte gestellt werden.

Bei der Überprüfung des Irakers im Fahndungssystem gab es dann ein Aha-Erlebnis: Der junge Asylbewerber war ein gesuchter Straftäter – er war aus dem offenen Vollzug der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne entflohen.

Dorthin wurde er dann wieder zurückverfrachtet – ein neuerliches Strafverfahren wegen der frisch begangenen Belästigungen und Gewalttaten im Gepäck.

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