Grüne Bürgermeisterin will Unna „fit for future“ machen

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Claudia Keuchel. (Foto: HP Keuchel)
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Die nächste Bürgermeisterkandidatin für Unna steht fest – sie kommt aus der Kultur.

Claudia Keuchel (52), Kulturreferentin in Gelsenkirchen, wurde gestern Abend ohne Gegenstimme zur Bürgermeisterin der Grünen gewählt, sie tritt also am 13. September 2020 gegen Jugendamtsleiterin Katja Schuon (SPD) an. Der Bewerber/die Bewerberin der CDU soll im Februar präsentiert werden, bisher gilt Beigeordneter Dirk Wigant als wahrscheinlichste Alternative. Auch Freie Liste Unna (FLU) und die neu antretende Bürgervereinigung „Wir für Unna“ (W.F.U.) lassen sich die Optionen auf eigene Bewerber noch offen, ebenso wie die kleinsten Fraktionen im Stadtrat, die Linke und die FDP.

Auf ihrer Homepage wirbt Claudia Keuchel um Zustimmung für eine erste grüne Bürgermeisterin:

Unna stehe „wie der Rest dieser Welt vor enormen Herausforderungen. Klimanotstand, Verkehrswende, Wirtschaft, erneuerbare Energien und Digitalisierung sind die globalen Themen, die zwingend neue Konzepte auch auf lokaler Ebene erfordern.

Drängende Fragen zu Themen wie Familienfreundlichkeit, Bildung, Jugend, Wohnen, Integration und Stadtgestaltung erwarten konstruktive Perspektiven für ein lebenswertes Unna, die wir gemeinsam mit den Bürger*innen entwickeln wollen.“

Man müsse „endlich und mutig neue Wege gehen“ und das „Vertrauen in die Demokratie stärken“.

Claudia Keuchel wirft beruflich 20 Jahre Erfahrung im öffentlichen Dienst in der Querschnittsaufgabe Kultur in die Waagschale und „gesellschaftspolitisches Knowhow“ in über 30 Jahren in Vereinen, Initiativen „und bei den Grünen.“ Es sei „an der Zeit für eine grüne Bürgermeisterin in Unna“.

Claudia Keuchel

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9 KOMMENTARE

  1. Nun ja, nachdem wir eine Kandidatin der SPD mit einem grünen Parteiprogramm und mit wenig pragmatischen Lösungen mit zusätzlichen Ausgaben bei ihrem Debüt erleben durften nun die reinrassig ideologisch besetzte Grüne. Der Interessierte möge doch mal auf ihre Homepage den beruflichen Werdegang verfolgen. Insofern hoffe ich doch noch dass ein weiterer realitätsbezogener, normal denkender, bürgernaher und betriebswirtschaftlich bewanderter Bewerber auftaucht der Unna wieder dahin führt das es wirklich wieder lebenswert und bürgernah ist.

  2. Unna steht vor enormen Herausforderungen. Recht hat die grüne Kandidatin! Allein der Klimanotstand in Unna, ganz schlimm! Wie wird sie das weltweite Klima in Unna in den Griff bekommen? Spannend!
    Und auch die Verkehrswende, wo sollen all die Kobolde für die Elektroautos herkommen, die demnächst in Unna nur noch fahren dürfen? Aufregend!
    Wenigstens hat ihre Kollegin Baerbock das Problem der Speicherung der erneuerbaren Energien vollständig gelöst. Das Netz fungiert als Speicher, das ist alles ausgerechnet. Toll!
    Und die Digitalisierung sollte bei einer EDV-Fachfrau in den besten Händen sein. Gewählt!

  3. Ein herrlicher Kommentar von Delphi. Ich habe das Interview mit der Baerbock gesehen, wo sie zweimal Kobold statt Kobalt sagte. Warum wird bei so offensichtlich ahnungslosen und total inkompetenten Politikern nicht mal kritisch nachgefragt? Aber das wird bei unserer Qualitätspresse nicht passieren. Viele Journalisten sind eh linksgrün versifft. Und ich habe auch immer öfter den Eindruck, dass sie auch nicht viel kompetenter sind als die ahnungslosen Politiker. Vorstellen darf man sich das nicht, dass diese Grünen vielleicht mal unser Land regieren. Dann wird es ziemlich düster. Könnte als Schocktherapie für unsere Schlafschafe ganz gut sein. Aber schön wird es nicht werden.

  4. Auch Petter Uhlenbusch muss ich voll und ganz zustimmen. Ich hoffe, meine Kommentare zu den Kommentaren nerven nicht zu sehr. Und wenn, ist es mir auch egal. 😉 Die Situation in Deutschland ist unerträglich. Wer nur etwas die Augen aufmacht und noch etwas Verstand und Herz hat, der muss das so empfinden.